Motorradtreffen an der Warendorfer Straße
Das Flair von Freiheit und Lederjacke

Münster-Handorf -

In Münster könnte für Motorradfans noch mehr geboten werden – dachten sich Dominik Wagner und Josef Hirsch. Die beiden organisierten ein Motorradtreffen an der Warendorfer Straße.

Montag, 31.07.2017, 19:07 Uhr

Schwere Maschinen waren auf dem Platz vor dem früheren Hubertushof zu bewundern.
Schwere Maschinen waren auf dem Platz vor dem früheren Hubertushof zu bewundern. Foto: Motorradtreff Handorf

Es war eine Premiere für das Team um Dominik Wagner und Josef Hirsch : Zum ersten Mal hatten sie ein Motorradtreffen in Handorf auf die Beine gestellt. An der „Villa Rinaudo“, dem früheren Hubertushof, war alles vorbereitet:. Eine mobile Werkstatt wartete auf die Zweiradfans, eine Bühne diente der Band „Slide light“ als Plattform, und auch für das leibliche Wohl war gesorgt.

Während über Mittag der Parkplatz noch leer war, änderte sich das gegen Nachmittag recht schnell: Die Biker kamen gleich in Gruppen, um sich den neuen Treffpunkt anzuschauen. Ein Blick auf die Nummernschilder sprach Bände: Neben Münsteranern waren auch viele Gäste aus Ahaus, Dortmund oder Osnabrück dabei.

„Die Idee wurde eigentlich durch Zufall geboren”, erinnerte sich Dominik Wagner. Der Motorradfan aus Gelmer, der das Treffen mitorganisiert hatte, bot an einem Stand edle Tropfen aus Schottland zur Verkostung an. Er sei durch Zufall mit in die Organisation hineingerutscht. „Mir hat die Idee gefallen. Denn viel wird Motorradfahrern in Münster nicht geboten, was eigentlich sehr schade ist.” An die, die hinter den Lederjacken nur böse Jungs vermuten, richtete sich Wagner auch: „Wir laden jeden ein, sich mit uns zu unterhalten und mal zu schauen, wie wir sind.” Es sei spannend, sich von dem Flair von Motorrad und Freiheit treiben zu lassen.

Die Band Band „Slide light“ spielte bis tief in die Nacht.

Die Band Band „Slide light“ spielte bis tief in die Nacht. Foto: Claus Röttig

Gegen 19 Uhr wurden dann die Lautsprecher aufgedreht: „Slide Light“ und „High 3“ aus Lettland heizten den Bikern kräftig ein. Bis tief in die Nacht klangen die Rockrhythmen über die Warendorfer Straße. „Wir machen eben unsere Erfahrungen, es ist für uns auch das erste Mal”, so Wagner. „Beim nächsten Mal werden wir einiges anders machen.” Doch es werde sicher ein nächstes Mal geben.

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