Strickkreis der kfd Liebfrauen-Überwasser hat Grund zum Feiern
Über 2000 Decken für Afrika

MÜNSTER-GIEVENBECK -

Sich treffen, stricken, Gutes tun – das ist ihre Devise.

Mittwoch, 20.02.2019, 05:30 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 18:38 Uhr
Die Frauen des Strickkreises der kfd Liebfrauen-Überwasser wollen auch in Zukunft Wolldecken für den guten Zweck anfertigen. Foto: sn

Das lang ersehnte Ziel ist erreicht. Der Strickkreis der Katholischen Frauengemeinschaft ( kfd ) Liebfrauen-Überwasser hat Grund zum Feiern. Der Kreis hat bereits im Dezember 2018 die 2000. Wolldecke fertiggestellt. Würde man jede Decke nebeneinander legen, käme eine Länge von 2,8 Kilometern heraus. Eine enorme Leistung.

„Wir haben jetzt die 2000. Decke“, verkündete Sprecherin Kläre Bradtke stolz im Pfarrheim St. Michael. Und: „Heute wollen wir mal nicht stricken, sondern feiern!“ Ein reich gedeckter Tisch mit Kaffee und Kuchen lud die Frauen zum Genießen ein. Sie hatten es sich verdient.

Denn: „Wir stricken für einen guten Zweck“, so Bradtke. Die fertigen Decken werden nämlich zu den Schwestern im Haus Mariengrund gebracht, die sie wiederum der Schönstatt-Bewegung zur Verfügung stellen. Die kann die Decken für ihre Projekte in Afrika gut gebrauchen und schickt sie deshalb an dortige Krankenhäuser und Kinderheime.

Pfarrheim

Seit 41 Jahren gibt es den Strickkreis inzwischen, er trifft sich jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat im St.-Michael-Pfarrheim (15 bis 17 Uhr).

Gegründet hat den Kreis Hanne Humbach im Jahr 1978. Seitdem wird die Handarbeit mit der Hilfe für einen guten Zweck verbunden. Einen Großteil der Arbeit erledigen die Frauen bereits bei sich zu Hause. Sie stricken schon dort einzelne Stoffquadrate. 35 davon werden benötigt, um eine Decke zu häkeln. Diesen Arbeitsschritt absolvieren die Mitglieder des Strickkreises bei ihren Treffen im St.-Michael-Pfarrheim.

Netter Nebeneffekt: Die Frauen kommen leicht miteinander ins Gespräch. „Man hat eine Aufgabe“, so ein Mitglied des Strickkreises. Der karitative Zweck spornt dabei alle an. Die Schönstatt-Bewegung hat den Damen bereits schriftlich ihren Dank ausgesprochen. Es geht weiter. Mitte Januar waren es bereits 2018 Decken, und es sollen noch mehr werden. Da wird schon mal der Rohstoff knapp: „Wenn wir doch nur mehr Wolle hätten“, seufzte eine Frau bei der Feier zum „Deckenjubiläum“. Wollspenden von Gievenbeckern gibt es regelmäßig. Im Pfarrbüro könne man diese abgeben, so Bradtke, oder einfach bei den Treffen im St.-Michael-Pfarrheim. Neuaufnahmen sind ebenso willkommen. Strickbegeisterte können einfach vorbeikommen. Sie müssen keine kfd-Mitglieder sein.

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