Graffiti-Projekt der FH
Graffito fürs Büro

Münster-Coerde -

Ein Wandgemälde ziert das Stadtteilbüro der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Nerzweg. Sieben Studenten der FH für soziale Arbeit haben das Projekt mit Kindern das Stadtteils umgesetzt.

Montag, 11.12.2017, 18:12 Uhr

Studenten  der Fachhochschule für soziale Arbeit führten ein Graffiti-Projekt mit Kindern aus dem Stadtteil Coerde durch. Graffiti-Künstler Chris Helmig (2.v.l.) begleitete die Produktion des Wandgemäldes.
Studenten  der Fachhochschule für soziale Arbeit führten ein Graffiti-Projekt mit Kindern aus dem Stadtteil Coerde durch. Graffiti-Künstler Chris Helmig (2.v.l.) begleitete die Produktion des Wandgemäldes. Foto: rkr

Ein Wandgemälde ziert jetzt das Stadtteilbüro der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Nerzweg. Sieben Studenten der Fachhochschule für soziale Arbeit hatten sich mehrere Wochen lang mit den Kindern das Stadtteils getroffen und das Projekt vorbereitet.

Ideen wurden gesammelt und Skizzen angefertigt. Graffiti-Künstler Chris Helmig zeichnete dann die Skizze an die Wand und begleitete den Entstehungsprozess. Die Kinder sprühten begeistert die Farbe auf die Fläche und fanden die Aktion cool.

Der Schriftzug „Coerde“ und der Identifikationscode „157“ sind nun auf der Wand zu sehen und natürlich auch ein cooler Junge mit Baseballcap und Sonnenbrille.

„Die Kinder haben das Projekt sehr gut angenommen“, sagte Clara Michels, und Jessica Truszynski pflichtete ihr bei: „Das Projekt hat das Lebensgefühl der Kinder getroffen. Graffiti, Rap-Musik und Breakdance sind ihr Ding.“

Die Studenten befinden sich im vierten von sechs Semestern ihrer Ausbildung zum Sozialarbeiter. Nach ihrem Abschluss können sie in vielen Bereichen arbeiten, denn der Bedarf an Sozialarbeitern ist groß.

„Ich will Menschen in schwierigen Situationen begleiten und ihnen helfen“, sagte Katharina Schücker auf die Frage nach ihrer Motivation für die Berufswahl.

Sozialarbeiterin Gabi Hess, Koordinatorin des Coerder Awo-Stadtteilbüros am Nerzweg, unterrichtet zurzeit auch als Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Münster. Ihr Seminar heißt „Sozialraum und Integration“. So kann sie ihren Erfahrungsschatz aus der Stadtteilarbeit in Coerde an die Studenten weitergeben und Theorie und Praxis miteinander verbinden.

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