Unfall am Albachtener Oberort
Dialog-Display soll Fahrzeugführer ermahnen

Münster-Albachten -

Eine Autofahrerin landete mit ihrem Wagen im Vorgarten einer Familie am Oberort. Dort soll nach Angaben der Albachtener CDU offenbar häufig mit überhöhten Geschwindigkeiten gefahren werden.

Dienstag, 17.09.2019, 19:00 Uhr
Dieses Fahrzeug landete im Vorgarten einer Albachtener Familie, die im Bereich Oberort ansässig ist. Foto: Polizei Münster

„Mit Entsetzen“ hat die Albachtener CDU verfolgt, dass sich am Donnerstag (12. September) zum wiederholten Male ein Verkehrsunfall am Oberort ereignete. Verwickelt darin war nach Angaben von Polizeisprecher Andreas Bode gegen 22.40 Uhr eine 60-jährige Autofahrerin aus Senden, die leicht verletzt wurde.

Ein Fahrzeug sei aus noch ungeklärten Gründen mit erhöhter Geschwindigkeit aus Fahrtrichtung Roxel auf den Ort Albachten zugefahren. Dabei sei das Auto von der Straße abgekommen, in den Graben gefahren und anschließend im Vorgarten einer Familie am Oberort gelandet, heißt es in einer Mitteilung der Christdemokraten.

Die betroffene Familie habe CDU-Vertretern bei einem Besuch vor Ort davon berichtet, dass im Einmündungsbereich Oberort / Offerkämpe immer wieder mit erhöhten Geschwindigkeiten gefahren werde. Offenbar sei es am Donnerstag nur der Uhrzeit geschuldet gewesen, dass niemand ernsthaft zu Schaden gekommen sei. Ein Apfelbaum im Vorgarten habe das Unfallfahrzeug abgebremst, so die Christdemokraten.

Laut Andreas Bode musste die Unfallfahrerin ihren Führerschein abgeben. Denn die Polizei Münster, so deren Sprecher, gehe davon aus, dass Sekundenschlaf die Unfallursache war.

Albachtens Ortsunions-Chef Lars Strube schlägt im Namen des Vorstands vor, dass am Oberort ein Dialog-Display in Fahrtrichtung Albachten aufgestellt wird, „um Fahrzeugführer zu ermahnen, langsamer in unseren Ort Albachten einzufahren“. Dort gelte Tempo 50. Gerade die Geschwindigkeitsreduzierung an der Ortseinfahrt von 70 auf 50 Kilometer pro Stunde werde immer wieder missachtet. „Ich denke, keiner dürfte an schweren Verkehrsunfällen interessiert sein, bei dem es zu Personenschäden kommen könnte“, unterstreicht Strube.

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