Schokoladentransport mit dem Rad
Eine Tonne Süßes an Bord

Münster -

Ein Team von „Lasse“, dem freien Lastenrad aus Münster beteiligt sich an einer Tour nach Amsterdam. Eine Tonne fair gehandelte Schokolade gilt es dort abzuholen und in 33 Städte zu transportieren.

Mittwoch, 21.03.2018, 10:03 Uhr

Die Schokofahrt geht Ostern in die dritte Runde: Teilnehmer aus 33 Städten – darunter auch aus Münster – fahren nach Amsterdam, um dort mit Lastenrädern eine Tonne Schokolade abzuholen. Foto: Schokofahrt

Das Programm ist stramm: Das Team von „Lasse“, dem freien Lastenrad in Münster, startet Gründonnerstag erneut nach Amsterdam, um von dort fair gehandelten Kaffee und Schokolade per Fahrrad nach Münster zu bringen. Zuvor hat der Segelfrachter von „Trés Hombres“ die Rohstoffe emissionsfrei und nachhaltig aus Kolumbien geliefert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aktion erfreut sich Teilnehmerzuwachs

Initiativen mit insgesamt 100 Radfahrenden aus 33 Städten machen sich Ostern auf den Weg, erzählt Ideengeber Nikolai Wystrychowski, der sich über eine wachsende Anhängerschaft dieser Aktion freut. Einzige Bedingung für die Aktion: Die knapp 7500 Kilometer aller Teilnehmer müssen komplett emissionsfrei zurückgelegt werden.

Die Idee, die dahinter steckt, so die Organisatoren aus Münster: Zeigen, was mit Lasten-Fahrrädern möglich ist. Sie möchten während der Reise für Mobilität werben, für nachhaltige und klimaschonende Mobilität, sagt Simon Chrobak.

Der Facebook-Post wird geladen

30 Radler aus Münster auf Schokofahrt

Nach zwei Touren im vergangenen Jahr mit nur vier Teilnehmern aus Münster geht die Schokofahrt jetzt in die dritte Runde. Aus Münster, so die Organisatoren, machen sich rund 30 Radler auf den Weg, um etwa eine Tonne bestellter Schokolade in Amsterdam abzuholen. Den Weg mit den fair gehandelten Rohstoffen über den Atlantik übernimmt das Segelschiff „Trés Hombres“. In Amsterdam verwandelte eine Manufaktur die Rohstoffe in Schokolade, dann geht es per Muskelkraft weiter. „Wir zeigen, was mit den Lastenrädern alles zu leisten ist“, freut sich Simon Chrobak. Außerdem geht es auch darum, Schokolade als Luxusgut wertzuschätzen. „Der Herstellungs- und Transportaufwand ist enorm“, sagen die Organisatoren.

Am Ostermontag gegen 17 Uhr wird die Gruppe wieder auf dem Domplatz in Münster erwartet. Start der Tour ist dagegen am Gründonnerstag (29. März) um sieben Uhr vor dem Rathaus.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5606294?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F3814581%2F
Öffnungszeiten in Enschede bereiten deutschen Nachbarn Bauchschmerzen
Verkaufsoffene Sonntage sind in den Niederlanden nicht generell vorgesehen. Die Kommunen entscheiden darüber selbst., die Mitarbeiter der Geschäfts sind wiederum berechtigt, die Arbeit am Sonntag abzulehnen,
Nachrichten-Ticker