Gastspiel vom Convoy Exceptionell
Magisch, albern, unterhaltsam

Münster -

Ein Gartenzwerg und einladende Tischgruppen vor dem Caféwagen, Kinder fahren mit ihrem Rädchen über die Wiese, es erklingt Akkordeonmusik. Alles wirkt sehr einladend und macht neugierig auf das Geschehen rund ums Zirkuszelt auf den Aaseewiesen.

Freitag, 25.08.2017, 19:08 Uhr

Eierlaufen auf dem Seil zeigt hier Jan Soencksen vom Convoy Exceptionell.
Eierlaufen auf dem Seil zeigt hier Jan Soencksen vom Convoy Exceptionell. Foto: Maria Conlan

Ein Gartenzwerg und einladende Tischgruppen vor dem Caféwagen, Kinder fahren mit ihrem Rädchen über die Wiese, es erklingt Akkordeonmusik. Alles wirkt sehr einladend und macht neugierig auf das Geschehen rund ums Zirkuszelt auf den Aaseewiesen. Donnerstag war Premiere von „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ mit dem Convoy Exceptionell. Außergewöhnlich sind die Gruppe und ihr Programm in der Tat.

Eigentlich beginnt die Vorführung schon vor dem Zelt und setzt sich fort bis der Besucher die Wiese wieder verlässt. Der Abend wird zu einem Ausflug in eine andere Welt, eine Zirkus-Theater-was-auch-immer-Aufführung. Auf alle Fälle ist die Vorführung unterhaltsam, kurzweilig und sehr lustig, obwohl der Tod irgendwie immer präsent ist.

Da wird der Zirkusdirektor gesucht und gefunden. Alte Kinderspiele werden zum Leben erweckt – auf dem Seil. Da wetteifert das Akkordeon gegen ein Grammophon, und nachher kommen weitere Instrumente zum Einsatz, sogar eine Gläserorgel, Säge und Schraubschlüssel-Hammer-Xylofon.

Da gibt es den Stocktanz der Liebe und einen speziellen Unterhosen-Striptease. Es gibt Slapstick und sehr poetische, leise, magische Momente. Im Lied versprechen die Akteure: „Sie werden alle noch lachen, auch wenn der Letzte von uns gegangen ist.“ Und später tanzen große und kleine Engel in der Arena.

Vor fünf Jahren begannen Jan und Nina Soencksen ihre Zusammenarbeit, seit drei Jahren gibt es den Zirkus, vorher war die Truppe als Straßentheater unterwegs. Zum Ensemble kamen Benedikt Hench , Irmtraud Spiegel und Bobarino Gravitiny dazu. Sie kennen sich gut, sind bestens aufeinander eingespielt und ihre Spielfreude wirkt ansteckend.

Zum Thema

Der Zirkus gastiert bis zum 3. September auf den Asseewiesen (Torminbrücke / Wewerka-Pavillon). Wegen begrenzter Plätze ist eine Reservierung ratsam: ' 015 77 / 110 46 99. Bezahlt wird nach der Vorstellung in die „Hutkasse nach Wertschätzung“.  | www.convoy-exceptionell.com

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