Hochschulwahlversammlung wählt Nachfolgerin von Dr. Ravenstein
Prof. Regina Jucks wird neue Prorektorin an der WWU

Münster -

Die Hochschulwahlversammlung wählte am Donnerstag Prof. Regina Jucks zur neuen Prorektorin für Studium und Lehre an der Universität Münster. Sie ist die Nachfolgerin von Dr. Marianne Ravenstein.

Donnerstag, 23.11.2017, 15:11 Uhr

Der Vorsitzende der Hochschulwahlversammlung, Prof. Dr. Georg Peters (l.), Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (2.v.l.) und der Vorsitzende der Fíndungskommission, Prof. Dr. Wulff Plinke, beglückwünschten Prof. Dr. Regina Jucks zur Wahl als Prorektorin für Studium und Lehre.
Der Vorsitzende der Hochschulwahlversammlung, Prof. Dr. Georg Peters (l.), Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (2.v.l.) und der Vorsitzende der Fíndungskommission, Prof. Dr. Wulff Plinke, beglückwünschten Prof. Dr. Regina Jucks zur Wahl als Prorektorin für Studium und Lehre. Foto: WWU / Peter Lessmann

Die Psychologin und Leiterin des Zentrums für Hochschullehre (ZHL) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Prof. Dr. Regina Jucks , wird zum 1. März 2018 neue Prorektorin für Studium und Lehre. Die Mitglieder der Hochschulwahlversammlung stimmten dem Vorschlag von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels am heutigen Donnerstag zu, berichtet die Universität in einer Pressemitteilung. Sie wird damit Nachfolgerin von Dr. Marianne Ravenstein , die dieses Amt seit 2006 innehat.

Regina Jucks ist für dieses Amt hervorragend geeignet.

Uni-Rektor Prof. Johannes Wessels

„Regina Jucks ist für dieses Amt hervorragend geeignet“, betonte Johannes Wessels. „Sie engagiert sich seit vielen Jahren in vielen Fragen und Angelegenheiten in der Lehre, beispielsweise im Zentrum für Hochschullehre und als Mitinitiatorin von ,ZHL.digital‘ beim Aufbau von neuen Studienformaten. Ich bin mir sicher: Wir haben eine ideale Kandidatin gefunden.“ Regina Jucks unterstrich, dass drei Themen in ihrer Arbeit im Vordergrund stehen würden: die fortschreitende Digitalisierung der Hochschulen, das Prinzip des forschenden Lernens und eine optimale Vorbereitung der Studierenden auf die Arbeitswelt. So werde beispielsweise der Anteile digitaler Lehrformate in der Lehre schon in naher Zukunft ansteigen werde. „Studierende an Forschung heranzuführen“, ergänzte sie, „ihnen frühzeitig im Studium die Gelegenheit zu geben, daran teilzuhaben, wie in der jeweiligen Wissenschaft Erkenntnis entsteht und auch verworfen wird, ist eine wichtige Säule einer aktivierenden Lehre.“

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Wahl fiel bei zwei Enthaltungen eindeutig aus

Regina Jucks wird, wie die anderen Prorektorinnen und Prorektoren auch, ihre neue Aufgabe im Nebenamt ausüben. Der Rektor hatte zunächst der Findungskommission seinen Vorschlag unterbreitet, die einstimmig zustimmte. Auch in der heutigen Hochschulwahlversammlung, die zur einen Hälfte aus allen Mitgliedern des Senats und zur anderen Hälfte aus allen Mitgliedern des WWU-Hochschulrats besteht, fiel die Wahl bei zwei Enthaltungen eindeutig aus. Stimmberechtigt waren nur die 23 gewählten Senats-Mitglieder sowie die fünf externen Mitglieder des Hochschulrats. Die Amtszeit von Regina Jucks ist an die Amtszeit des Rektors gebunden.

Ende Februar 2018 endet die Amtszeit von Marianne Ravenstein

Im März nächsten Jahres endet somit die Amtszeit von Marianne Ravenstein, die nach ihrem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Geschichte an den Universitäten München und Münster zahlreiche Ämter an der WWU innehatte. Von 2001 bis 2012 fungierte sie beispielsweise als Akademische Direktorin am Institut für Kommunikationswissenschaft, in den Jahren 2001 bis 2006 nahm sie das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wahr. „Marianne Ravenstein war über Jahrzehnte hinweg eine der buchstäblich prägenden Gesichter der WWU“, unterstrich Johannes Wessels. „Mit ihrem herausragenden Einsatz und ihrer außergewöhnlichen Fachkenntnis hat sie Maßstäbe gesetzt und die WWU entscheidend mit vorangebracht - wir alle sind ihr zu großem Dank verpflichtet.“

Zur Person

Regina Jucks‘ akademische Karriere ist eng mit der Universität Münster verbunden. Nach ihrem Psychologie-Studium an der WWU (1991 bis 1997) arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Psychologie. In den Jahren 2008 bis 2009 wurde sie als Professorin für Pädagogische Psychologie an die Universität Frankfurt berufen, bevor sie im Oktober 2009 einem Ruf als Professorin für Sozialpsychologische Grundlagen von Erziehung und Unterricht im Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung folgte. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten zählen computergestütztes Lernen, Lernen durch Schreiben und Wissenskommunikation.

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