Industriegemeinschaft Münster
Industrie kooperiert mit der Wissenschaft

Münster -

Spitzenvertreter der Industriegemeinschaft Münster tauschen sich bei ihrer Sommertagung zu Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Industrie und Wissenschaft aus. Thema ist aber auch der Aktionstag Ausbildung am 14. September.

Donnerstag, 11.07.2019, 22:00 Uhr
„Bring deine Zukunft in Fahrt!“ – so macht die Industriegemeinschaft Münster mit Buswerbung auf die spannenden Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Industrie aufmerksam. Sponsor der Busgestaltung sind die Stadtwerke Münster, die zum Kreis der Mitgliedsunternehmen gehören. Foto: Thomas M. Weber

Die Mitgliedsunternehmen der Industriegemeinschaft Münster setzen in Sachen Innovationsmanagement und Zukunftstechnologien gezielt auch auf Kooperationsmöglichkeiten mit der Wissenschaft. Das ist das Ergebnis des Sommertreffens, zu dem Wolfgang Stricker , Geschäftsführer der Stricker GmbH & Co. KG, und Detlef Isermann , geschäftsführender Gesellschafter von Dermasence, als Sprecher der Industriegemeinschaft die Vertreter der Mitgliedsunternehmen zu ihrem jährlich stattfindenden Austausch ins Landhaus Eggert eingeladen hatten.

Gemeinsam mit Carsten Schröder, Vizepräsident der Fachhochschule Münster für Transfer, Kooperation und Innovation tauschten sich die Industrievertreter aus. Schröder zeigte anhand von Praxisbeispielen Möglichkeiten, wie Industrie und Wissenschaft Kooperationen eingehen und gemeinsam Innovationen vorantreiben können, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ihr Ziel ist es, die Themen der münsterischen Industrie stärker in Stadtöffentlichkeit und Gesellschaft zu positionieren und auf ihre Vielfalt, ihre wirtschaftliche Bedeutung und ihre Innovationskraft aufmerksam zu machen. „Die Industrie in dieser Stadt ist Zukunftsgestalter“, betonte Wolfgang Stricker. „In und für Münster Innovationen voranzutreiben, begreifen wir als Teil unseres Kerngeschäfts.“ Industrieunternehmen investieren nach eigenen Angaben pro Jahr durchschnittlich drei Prozent ihrer Umsätze in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien, um zukunftsfähig zu bleiben. Erhebliche Wachstumsimpulse ergeben sich dabei aus der engen Zusammenarbeit mit den Hochschulen. Für Detlef Isermann ergänzen sich der Wissenschaftsstandort und der Industriestandort Münster auf ideale Art und Weise: „Wir möchten als münstersche Industrie noch stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern, dass sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Industrie wertvolle Möglichkeiten für Wissenstransfer, innovative Initiativen und zukunftsweisende Produkte ergeben.“

Industrieprodukte aus Münster sind weltweit gefragt: Jedes Jahr werden Waren „made in Münster“ im Gesamtwert von etwa einer Milliarde Euro für den Weltmarkt hergestellt. Um im Wettbewerb weiter die Nase vorn zu haben, setzen die Industrieplayer aus Münster darauf, gezielt Brücken zur Wissenschaft zu schlagen: Wie gemeinsame Entwicklungsprojekte, Spin-off-Gründungen oder der Transfer von Wissen und Spezialisten einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit beider Seiten leisten können, stand im Rahmen der Diskussion im Mittelpunkt.

Ein weiteres Thema beim Sommertreffen war der gemeinsame Blick auf die Initiativen zur Gewinnung von Nachwuchskräften. Ein wichtiges Ziel der Industriegemeinschaft ist es nach eigenen Angaben, Nachwuchsfachkräfte für einen Berufsweg in der Industrie zu begeistern. Am 14. September findet daher – wie berichtet – der „Aktionstag Ausbildung“ der Industriegemeinschaft in der Jovel Music Hall statt.

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