Neuer Masterplan
650 neue Wohnungen am Dahlweg

Münster -

Am Dahlweg werden in den kommenden Jahren rund 650 neue Wohnungen entstehen. In den kommenden Wochen soll es eine öffentliche Bürgerinformation geben.

Sonntag, 19.05.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 20.05.2019, 07:06 Uhr
Am Dahlweg sollen in den kommenden Jahren neue Wohnungen entstehen. Foto: LK Architekten/HH Vision

Wo jetzt Gewerbehallen sind, soll in den nächsten Jahren urbanes Wohnen entstehen. Für den Stadtbereich beidseits des Dahlwegs (südlich der Friedrich-Ebert-Straße) hat die Planungsverwaltung der Stadt Münster in den letzten Monaten neue Zielvorstellungen entwickelt.  

Wie das Areal städtebaulich und von der Nutzung her neu gedacht und gelebt werden kann, zeigt der gemeinsam mit dem Büro „LK Architekten“ aus Köln erarbeitete und jetzt vorgestellte Masterplan. Der Planungsausschuss hat jetzt die Ergebnisse für die nächste Etappe freigegeben. Mit dem einstimmigen Votum des Planungsausschusses folgen nun der Austausch mit der Bürgerschaft sowie der fortgeführte Dialog mit den Eigentümern. Auf dieser Basis können nachfolgend Architekten-Wettbewerb(e) und  Bebauungsplanverfahren starten, teilt die Stadt mit.

Vier bis sechs Geschosse

Der Masterplan-Entwurf setzt auf nachbarschaftsbildenden Mehrfamilienhausbau in vier bis sechs Geschossen (Potenzial für ca. 400 Wohneinheiten). Die einzelnen Wohnquartiere korrespondieren dabei mit neuen öffentlichen Platzräumen, sodass sich eine angemessene innerstädtische Dichte und öffentliche Aufenthaltsqualität ergänzen, so die Stadt weiter.

Auch ein Bezug zum ursprünglichen Charakter des Areals sei im Masterplan mitgedacht: Dazu soll als Anker- und Identifikationspunkt eine Gewerbehalle erhalten und umgenutzt werden, zum Beispiel als Standort für die Kreativwirtschaft, Start-ups oder als Markthalle. Die Planungsverwaltung werde in den kommenden Wochen eine öffentliche Bürgerinformation vorbereiten

Bebauung südlich der Roddestraße

In der Ausschusssitzung stand auch ein weiterer Baustein für das Dahlweg-Projekt auf der Tagesordnung. Für die Wohnbauentwicklung mit etwa 250 Wohneinheiten südlich der Roddestraße hat der Planungsausschuss seine Freigabe für die Offenlegung des Bebauungsplans gegeben, sodass Bürger Anregungen zur Planung vorbringen können.

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