Schulausschuss stimmt zu
Videoüberwachung an zwei Schulen geplant

Münster -

Erstmals soll es an zwei Schulzentren in Münster eine Videoüberwachung geben. Weil es in der Vergangenheit an den Schulzentren in Hiltrup und Wolbeck zu zunehmendem Vandalismus und Sachbeschädigungen gekommen ist, hat der Schulausschuss am Dienstag den Weg für eine Videoüberwachung frei gemacht.

Dienstag, 14.05.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 14.05.2019, 19:46 Uhr
Unter anderem am Schulzentrum in Wolbeck soll künftig eine Videoüberwachung geben. Foto: isa

Davon verspricht sich die Stadtverwaltung als „letztes Mittel“ einen abschreckenden Effekt. Außerhalb der regulären Schulzeiten soll der Außenbereich der beiden Schulzentren mit einer Videoüberwachung gesichert werden. Allerdings sitzt nicht permanent ein Beobachter am Bildschirm. Vielmehr soll die Aufzeichnung helfen, etwaige Täter zu verfolgen und mögliche Schäden gegebenenfalls dokumentieren zu können.

Einjähriges Pilotprojekt

CDU, Grüne und auch die FDP stimmten diesem Pilotprojekt zu, das nach einjähriger Probephase ausgewertet werden soll. Die SPD stimmte gegen die Videoüberwachung, weil aus Sicht von Ratsfrau Doris Feldmann noch nicht alle anderen Möglichkeiten versucht worden seien.

Dem allerdings widersprach Schuldezernent Thomas Paal unter Verweis auf entsprechende Bemühungen einer verstärkten Überwachung der Schulzentren durch Polizei und Ordnungsdienst. „Wir machen das nicht aus Bequemlichkeit, Lust und Laune“, erklärte Paal.

Die endgültige Entscheidung über die Videoüberwachung trifft der Rat in seiner Sitzung am 22. Mai (Mittwoch).

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