12. Jüdische Kulturtage Münster starten Montag
Französische Chansons erinnern an die Shoah

Münster -

In ihrer zwölften Auflage beschäftigen sich die Jüdischen Kulturtage Münster mit dem Nachbarland Frankreich. Gleich zum Auftakt am Montag (26. März) markiert ein Konzert mit Chansons die Entwicklung des Gedenkens an die Shoah in Frankreich.

Donnerstag, 21.03.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 20:06 Uhr
Sie blicken bei den Jüdischen Kulturtagen nach Frankreich (v.l.): VHS-Fachbereichsleiterin Dr. Susanne Eichler, Ruth Frankenthal, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, VHS-Direktorin Dr. Anna Ringbeck, CJZ-Geschäftsführer Andreas Determann. Foto: pd

Mit einem Eröffnungskonzert aus der Partnerstadt Orléans beginnen am Montag (25. März) um 19.30 Uhr, im Rathausfestsaal die 12. Jüdischen Kulturtage Münster 2019. Die Organisatoren von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster (CJZ) und der Volkshochschule freuen sich im Europawahljahr auf den Blick nach Frankreich. Lesungen, Vorträge und eine Filmreihe im Cinema zeigen die vielfältigen Facetten des jüdischen Lebens in Frankreich, heißt es in einer Pressemitteilung.

Einfühlsam interpretieren die Künstler Aimée Leballeur, Lila Tamazit, Valérian Renault (Gesang) und Fred Ferrand ihr Programm „Chansons erinnern an die Shoah – Quand la chanson se souvient de la Shoah“ mit Liedern von Barbara und Jean Ferrat, Daniel Guichard, Pia Colombo, Gilbert Bécaud bis Serge Gainsbourg. Diese markieren die Entwicklung des Gedenkens an die Shoah in Frankreich.

Kuratorin Ann-Kathrin Hahn widmet sich in ihrem Vortrag „Marc Chagall – Ein Künstlerleben zwischen jüdischem Schtetel und Pariser Avantgarde“ am 4. April (Donnerstag) um 19 Uhr, im Picasso-Museum der Frage, inwieweit der jüdische Glaube Einfluss auf Chagalls Bildsprache genommen hat.

In der Lesung „Chronik einer Straße“ am 9. April (Dienstag) um 19 Uhr, im Shalom-Saal der Jüdischen Gemeinde, Klosterstraße, begegnet Autorin Barbara Honigmann in ihrer Straßburger Nachbarschaft der ganzen Welt im Kleinen. Gila Lustiger spricht am 11. April (Donnerstag) um 19 Uhr im Raum Jo 101 der WWU, Johannisstraße 4, über den Antisemitismus heute.

Zum Thema

Für alle Veranstaltungen sind Karten im VHS-Infotreff, Aegidiimarkt 3, erhältlich, für das Eröffnungskonzert und den Vortrag von Gila Lustiger im WN-Ticket-Shop, Prinzipalmarkt 13-14 und an der Abendkasse.

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Programm

Montag, 25. März, 19.30 Uhr: Eröffnungskonzert „Chansons erinnern an die Shoah – Quand la chanson se souvient de la Shoah“, Musiker aus Münsters Partnerstadt Orléans spielen Lieder von Barbara und Jean Ferrat über Serge Gainsbourg bis zu Georges Moustaki, Gesang: Aimée Leballeur, Lila Tamazit, Valérian Renault, Musik: Fred Ferrand, Moderation: Hélène Mauchard-Zay, deutsche Übersetzung: Catherine Baron, Rathausfestsaal, Eintritt: 15 (ermäßigt zehn) EuroDonnerstag, 4. April, 19 Uhr: Vortrag „Marc Chagall – Ein Künstlerleben zwischen jüdischem Schtetel und Pariser Avantgarde“, mit Ann-Kathrin Hahn, Kunstmuseum Pablo Picasso, Picassoplatz 1, Eintritt: acht (ermäßigt sechs) EuroDienstag, 9. April, 19 bis 21 Uhr: Barbara Honigmann „Chronik meiner Straße“

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Zum Thema

Gemeindesaal der Jüdische Gemeinde, Klosterstraße 8Donnerstag, 11. April, 19 Uhr: Gila Lustiger „Antisemitismus in Frankreich – heute“, Raum Jo 101 (1. OG) der WWU, Johannisstraße 4, Exzellenzcluster „Religion und Politik“, Eintritt: zwölf (ermäßigt acht) EuroSonntag, 31. März, bis Sonntag, 28. April, Filmnachmittage, Cinema, Warendorfer Straße

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