Zusammenarbeit mit Villa ten Hompel
Wanderausstellung aus Washington kommt 2020

Münster -

Im kommenden Jahr liegt die Befreiung des KZ Auschwitz 75 Jahre zurück. Die Villa ten Hompel wird aus diesem Anlass eine Ausstellung zeigen, die vom Holocaust Memorial Museum in Washington erarbeitet wurde.

Montag, 11.02.2019, 21:29 Uhr
Verabredeten die Zusammenarbeit von Villa ten Hompel und US-Holocaust Memorial Museum Washington (v.r.): Oberbürgermeister Markus Lewe, Sara J. Bloomfield, Klaus Mueller (USHMM), Thomas Köhler, Christoph Spieker (beide Villa ten Hompel) und Tad Stahnke (USHMM). Foto: Stadt Münster

Oberbürgermeister Markus Lewe , Dr. Christoph Spieker und Thomas Köhler aus der Villa ten Hompel trafen in Berlin Dr. Sara J. Bloomfield , die Direktorin des United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) Washington. Der Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster und das USHMM sind seit letztem Jahr offiziell Kooperationspartner.

Im Austausch hob Sara J. Bloomfield gegenüber Oberbürgermeister Lewe die Villa ten Hompel als international wichtigen Ort der Forschung und musealen Vermittlung von Holocaust- und Tätergeschichte am Beispiel der normalen Polizei hervor, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt. So wird anlässlich des Erscheinens des Buches „Ganz normale Männer“ des US-Historikers Christopher R. Browning vor 25 Jahren im Oktober eine Tagung zur Täterforschung, auch mit dem Autor Browning, in Münster stattfinden.

Zudem verabredeten Markus Lewe und das Team der Villa ten Hompel mit Sara J. Bloomfield, dass anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 2020 die neue Washingtoner Wanderausstellung „Einige waren Nachbarn“ in Münster gezeigt wird. Die Ausstellung untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust. Mit Unterstützung des Deutschen Städtetages und der Villa ten Hompel soll die Wanderausstellung auch in weiteren Städten in Deutschland gezeigt werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6385172?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Kultur als Klebstoff der Gesellschaft
Freuen sich auf den Schauraum (v.l.): Julia Kroker (Arbeitskreis Museen in Münster), Frauke Schnell (Leiterin Kulturamt), Matthias Lückertz (Sprecher der Kaufleute Salzstraßenviertel) sowie Bernadette Spinnen und Fritz Schmücker (beide Münster Marketing).
Nachrichten-Ticker