Buddhistisches Neujahrsfest
Feier im Jahr des Schweins

Münster -

Das neue Jahr steht für die Buddhisten unter dem Zeichen des Schweins. Am Sonntag wurde es in Münster feierlich begrüßt.

Montag, 11.02.2019, 20:31 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 20:40 Uhr
Einen „Drachentanz“ als Teil des Festes sahen sich Gläubige und Gäste an. Die Drachen sollen „böse Geister verscheuchen und Glück bringen“, hieß es. Anschließend wurde draußen ein großes Feuerwerk gezündet. Foto: klm

Glück, Zufriedenheit und Geselligkeit verkörpert das Schwein für Buddhisten als Tierkreiszeichen. Am 5. Februar hat für die Gläubigen das neue Jahr begonnen – es steht unter dem Zeichen des Schweins. Buddhisten aus Münster und darüber hinaus haben als Auftakt am Sonntag ihr Frühlings-Neujahrsfest gefeiert.

„Das Jahr hat für uns am 5. Februar begonnen. Wir feiern aber erst jetzt ausführlich, weil viele Gäste erst am Wochenende Zeit haben“, sagte Dai Nguyen für die Gemeinde. An den Tagen zuvor seien auch schon Gläubige aus dem Münsterland, aus Essen und Oberhausen, aus dem Raum Osnabrück und aus Paderborn zur Pagode Phuong Quang an den Loddenbüschen gekommen. Die meisten haben ihre familiären Wurzeln in Vietnam, in China, in Indonesien, auf den Philippinen und einige in Japan.

Geistlich widmete man sich am Sonntag unter anderem Buddha Bhaisajyaguru, der als Buddha der Medizin und Heilung gilt, mittels Schlagen der großen Glocke, Glücksbringer wurden übergeben. Am Abend waren auch Vertreter des öffentlichen Lebens aus der Stadt und dem Umland eingeladen. Darunter waren Oberbürger Markus Lewe, Bürgermeisterin Karin Reismann und die Landtagsabgeordnete Simone Wendland. Der Abt der Gemeinde, Thich Minh Thong, führte sie in einer Zeremonie zu Figuren der zwölf Schutzpatronen im Buddhismus. Jeder Gast schrieb seinen Namen auf eine Fürbitten-Schleife und widmete sich in Stille seien persönlichen Wünschen und Anliegen.

„Für uns ist es Tradition, dass man sich zu Neujahr zur Pagode begibt“, sagte Dai Nguyen. „Man wünscht sich ein gutes Jahr und denkt an die Vorfahren und Angehörigen.“

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