Galasitzung der Narrenzunft Aasee
Rasante Tänze und witzige Büttenreden

Münster -

Am Samstag zeigte die Narrenzunft Aasee bei ihrer Galasitzung einmal mehr, was in ihr steckt: Tanzgruppen, die wahlweise verzückten und erstaunten, komödiantische Rhetorik in der Bütt – und scheinbar auch ein guter Draht zur Polizei.

Sonntag, 10.02.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 10.02.2019, 20:58 Uhr
Als märchenhafte Einhörner wirbelten diese tanzenden Damen bei der Galasitzung über die Bühne. Foto: Claus Röttig

Wenn es nach dem Willen von Mortimer Behrendt ginge, hätten Kreisverkehre eine ganz besondere Bedeutung: Denn man könnte immer im Kreis fahren, vor allem wenn man von einer Planungssitzung der Karnevalsgesellschaft Narrenzunft Aasee (NZA) kommt. Das behauptete zumindest der Postbote Franz-Josef Bienentreu in seiner Büttenrede während der Gala-Prunksitzung der KG. Das habe sogar schon die Polizei festgestellt und nach der dritten Kontrolle in Folge an der gleichen Stelle den Präsidenten der KG gebeten, endlich mal den Kreisverkehr zu verlassen.

Nicht nur Behrendt wurde für die tolle Organisation und den bunten Abend sehr gelobt: Generell hatte es das Programm in sich. Gerade die Tanzgruppen der NZA zeigten ihr Können. Schon die Kleinsten, die Aaseeküken, verzauberten die Besucher mit ihrem Tanz rund um ein Schweinchen im Weltall.

Richtig zur Sache ging es mit den Aaseesternchen und danach mit den Aaseegirls. Es bebte der Boden im Schlossgartencafé, als die Tänzerinnen gleichzeitig in den Spagat sprangen. Mancher Besucher verzog beim Gedanken daran, dies selber ausprobieren zu müssen, schmerzhaft das Gesicht.

„Es macht einfach riesigen Spaß”, war von einem Besucher an der Theke zu hören, während Bauchredner Michael Walta aus Köln mit „Hilde” begeisterte. Dumm nur, dass sich das Nilpferd gleich einen Gast als Liebsten erkoren hatte – und das, obwohl es gleich zwei Diäten auf einmal mache. „Ich werde sonst einfach nicht satt”, so die simple Begründung.

Für besondere Lacher sorgte auch das Männerballett der Schlossknacker mit seinem Programm „Bollywittchen”. Dabei war so geplant worden, dass nicht die Wellenbrecher als Männerballett der NZA auftraten: Man tauschte die Auftritte, damit auch das Männerballett feiern konnte.

Auch eine gewisse sportliche Komponente kam bei den Auftritten nicht zu kurz.

Auch eine gewisse sportliche Komponente kam bei den Auftritten nicht zu kurz. Foto: Claus Röttig

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