Geschwindigkeitsreduzierung ab 1. Februar
Ab Freitag gilt Tempo 30

Münster -

Ab Freitag (1. Februar) gilt auf neun Straßenabschnitten im Innenstadtbereich Tempo 30. Bis dahin müssen über 100 Straßenschilder aufgestellt werden, die auf die neue Regelung hinweisen.

Mittwoch, 30.01.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 31.01.2019, 12:33 Uhr
Über 100 Straßenschilder müssen für die Temporeduzierung aufgestellt werden. Foto: Matthias Ahlke

Wie lässt sich der Verkehrslärm, die Hauptlärmquelle in Münsters Stadtgebiet, zum Wohle der Anwohnerinnen und Anwohner reduzieren? Unter anderem mit der Einführung von Tempo 30 auf ausgewählten Straßenabschnitten in der Innenstadt, heißt es im Lärmaktionsplan für Münster.

Zum 1. Februar setzt die Stadt die Geschwindigkeitsreduzierung nun auf neun Strecken um. Bis dahin müssen über 100 Straßenschilder aufgestellt werden, die auf die neue Regelung hinweisen, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Außerdem werden die Ampelschaltungen an die neue Geschwindigkeit angepasst.

Auf den grün und blau eingefärbten Straßenabschnitten stellen Mitarbeiter der Stadt derzeit die Straßenschilder für die neuen Tempo-30-Zonen auf.

Auf den grün und blau eingefärbten Straßenabschnitten stellen Mitarbeiter der Stadt derzeit die Straßenschilder für die neuen Tempo-30-Zonen auf.

Die neuen Tempo-30-Abschnitte im Überblick:

► Aegidiistraße (Am Stadtgraben bis Aegidiikirchplatz)

► Münzstraße/Bergstraße/An der Apostelkirche/Voßgasse/Bült/Mauritzstraße (Schlossplatz bis Eisenbahnstraße)

► Moltkestraße (Weseler Straße bis Ludgeriplatz)

► Von-Steuben-Straße/Bahnhofstraße (Hafenstraße bis Wolbecker Straße)

► Schorlemerstraße/Herwarthstraße (Engelenschanze bis Von-Steuben-Straße)

► Engelstraße (Hafenstraße bis Engelenschanze)

► Hammer Straße (Geiststraße bis Ludgeriplatz, 22 bis 6 Uhr)

► Wolbecker Straße (Hohenzollernring bis Bremer Straße)

► Nordstraße/Am Kreuztor (Wichernstraße bis Bergstraße)

Mit Messungen will die Stadt bis Ende September 2019 herausfinden, wie sich die Tempo-Verringerung auf 30 Stundenkilometer auf den Verkehr, auf die Lärmbelastung und auf die Belastung der Luft mit Schadstoffen auswirkt. Wenn die Daten ausgewertet worden sind, werden sie voraussichtlich Ende 2019 oder Anfang 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt, heißt es weiter.

Der Rat der Stadt Münster hat den Lärmaktionsplan, der unter Federführung des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit erarbeitet wurde, im Dezember 2017 beschlossen. Der Plan weist die lauten Bereiche in der Stadt aus, analysiert die Lärmquellen und benennt Maßnahmen für Verbesserungen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Neben der Tempo-30-Regelung für besonders belastete Straßenabschnitte gehören auch der Einbau von lärmminderndem Asphalt, verbesserte Ampelschaltungen im ganzen Stadtgebiet, die weitere Förderung des Radverkehrs und der Einbau von Schallschutzfenstern zum Maßnahmenpaket.

Informationen zu der Einführung von Tempo 30 gibt es im Stadtportal unter  

Zum Thema

Fragen zum Lärmaktionsplan beantwortet Veit Muddemann vom Grünflächenamt unter der Rufnummer 02 51/4 92 67 79 oder per Mail unter laermaktionsplan@stadt-muenster.de.

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