Silvester in Münster
Polizei fährt Präsenz zurück

Münster -

Die Polizei wird Silvester ihre Präsenz gegenüber dem Vorjahr zurückfahren. Man reagiere damit auf die Erfahrungen der letzten Jahre, so eine Sprecherin.

Samstag, 29.12.2018, 10:00 Uhr aktualisiert: 29.12.2018, 10:27 Uhr
Ein Silvester-Hotspot: das Hafenviertel. Foto: Matthias Ahlke

Die münsterische Polizei wird ihre Präsenz in der Silvesternacht gegenüber dem Vorjahr zurückfahren.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre habe man das Kräfteaufgebot in diesem Jahr reduziert, so eine Behördensprecherin. Die Silvesterfeierlichkeiten seien zuletzt weitgehend friedlich verlaufen. So wurde laut Polizei im vergangenen Jahr lediglich eine Person festgenommen, die Raketen auf Personen geschossen hatte.

Sicherheit ist gewährleistet

Gleichwohl werde die Polizei auch in geringerem Aufgebot sicherstellen, dass die Münsteraner ein friedliches Silvester feiern können. Präsenz werde die Behörde vor allem an den Party-Hotspots zeigen – Domplatz, Hafenviertel, Hafenplatz und Altstadt.

Sollten Personen Feuerwerkskörper missbrauchen, „dann werden wir konsequent einschreiten“, betont die Polizei-Sprecherin weiter. Sie gehe allerdings davon aus, dass sich alle Feiernden vernünftig verhalten werden.

Kein Thema ist für die Polizei eine mögliche Terrorgefahr. Die sei zwar weiterhin abstrakt vorhanden. Dennoch gebe es keinen Anlass, Bereiche wie den Domplatz so abzuriegeln wie zum Beispiel beim Stadtfest, wenn Fahrzeuge die Zufahrten versperren.

Hier geht‘s ins neue Jahr: Silvesterpartys 2018 in Münster

1/10
  • Fyal, Früh fett, früh ins Bett (11 Uhr)

    Silvesterpartys:

    Das alte Jahr neigt sich dem Ende, das neue steht vor der Tür. In der Silvesternacht – von Sonntag auf Montag – steigen in Münster wieder viele Partys. Hier  finden Sie unseren Überblick.

    Foto: Matthias Ahlke
  • ► Einen funkigen Jahreswechsel erwartet die Gäste im Hot Jazz Club, Hafenweg 26b. Buffet und Live-Musik der Band BePhunk gibt es ab 18 Uhr (50 €). Die Party mit Dancefloor Classics, Funk und Soul vom DJ beginnt um 23 Uhr (VVK: 15€).

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • ► Bei der Metro-Silvesterparty in der Metro-Rockbar, Mauritzstraße 30, ist der Eintritt frei. „Kein Mindestverzehr, kein Schnick schnack!“, lautet die Devise. Das Ganze gibt es bei Metropolitan Rock von DJ Wolfman.

    Foto: Colourbox (Symbolbild)
  • ► Hip-Hop, Pop, House und mehr wird im Amp, Am Hawerkamp 1, gespielt. Wer vor 23 Uhr da ist, zahlt 10€, danach kostet der Eintritt 25€ (inkl. 15€ Verzehr). Jede Fünfer-Gruppe bekommt eine Flasche Sekt, so die Ankündigung.

    Foto: Markus Lehmann
  • ► Das Enchilada, Arztkarrengasse 12, bietet die Silvester-Sause mit „Happy Hour all night long“ entweder ab 17.30 Uhr mit Menü (39€) oder ab 22 Uhr (19€) ohne Schmaus an.

    Foto: els
  • ► Auch im Heaven, Am Hawerkamp 29a, gibt es erst Dinner und dann Party. Unter dem Titel „Happy New Yeah!“ geht es um 19.30 Uhr mit dem Festessen (68€ inkl. Party, Sekt und Feuerwerk) los, ehe ab 23 Uhr (VVK 24€) zu Musik vom Plattenteller getanzt wird.

    Foto: Uta Schleiermacher
  • ► Feiern auf drei Floors: In der Sputnikhalle, Am Hawerkamp 31, gibt es Rock, Pop, Alternative, Elektro, Oldies und Ska von DJ Kai auf die Ohren. Nebenan im Sputnik Café läuft Gothic und Dark Rock. Im Triptychon spielt Chalwa Sound Reggae. Einlass ist um 22 Uhr (VVK 8€, AK 10€).

    Foto: Oliver Werner
  • Foto: Markus Lehmann
  • ► Im Schwarzen Schaf gibt es auch an Silvester die gewohnte Musik-Mischung für die breite Masse. Tickets (25€, Verzehr im Wert von 15€ inkl.) gibt es an der Kasse bereits ab 16 Uhr.

    Foto: Oliver Werner
  • ► Im Fyal, Geisbergweg 8, geht es unter dem Motto „Früh fett, früh in Bett“ bereits um 11 Uhr los. Bei DJ-Musik könne man sich früh „schon mal leicht bis mittelschwer einen anglimmern“, so die Veranstalter.

    Foto: Colourbox (Symbolbild)

Bundesweit verboten ist bereits seit 2009 das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern. Sollten sich Personen zum Beispiel dem Dom oder der Lambertikirche nähern und direkt neben den Gebäuden Böller oder Raketen abschießen, dann sollen sie von den Polizeibeamten auf dieses Verbot hingewiesen werden, betont die Polizei-Sprecherin weiter.

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