Aktion „Zahl', was Du willst!“ im Allwetterzoo
Erwartet ruhiger Beginn bei gutem Erlös

Münster -

Das Angebot „Zahl‘, was du willst!“ des Allwetterzoos Münster lockte am ersten Wochenende 2065 Besucher an die Sentruper Straße. 898 Gäste kamen am Samstag, 1167 waren es trotz Schneefalls am Sonntag. Grund zur Freude bereitete der gute Erlös.

Samstag, 15.12.2018, 16:50 Uhr aktualisiert: 16.12.2018, 17:27 Uhr
Sarah Eschbach (l.) und Lena Petermann besuchten am Samstag mit ihrem Nachwuchs den Allwetterzoo Münster. Foto: Pjer Biederstädt

Am Samstagvormittag (15. Dezember) füllte sich der Parkplatz vor dem Allwetterzoo Münster trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt zusehends. Denn nach fast zwei Jahren Pause begann im Zoo zum insgesamt fünften Mal die Aktion „Zahl', was du willst!". Bis zum Ende der Weihnachts­ferien am 6. Januar 2019 dürfen die Besucher dabei den Eintrittspreis selbst festlegen, den sie für einen Zoobesuch zahlen möchten.

Lena Petermann aus Sassenberg hat übers Internet von der Aktion gehört und sich am Samstag mit Sarah Eschbach, ihrem Besuch aus Siegen, sowie dem Nachwuchs auf den Weg an die Sentruper Straße gemacht. Dick eingepackt standen die vier an der Kasse. "Sonst ist uns der Eintritt zu teuer, aber durch die Aktion ist es eine willkommene Gelegenheit, mal wieder in den Zoo zu kommen", sagte Lena Petermann. 

Erlös im Schnitt angestiegen

Zum Auftakt am Samstag kamen laut Zoo-Sprecherin Stefanie Heeke 898 Besucher. "Das entspricht in etwa dem, was wir erwartet hatten", sagte Heeke. Auch in den vergangenen Jahren sei die Aktion jeweils ruhig angelaufen, habe dann aber so richtig Fahrt aufgenommen. Im Durchschnitt zahlten die Zoo-Fans am ersten Tag 4,80 Euro. "Ein guter Wert", betonte Heeke. Oft habe der selbst gewählte Eintrittspreis im Durchschnitt bei 4,50 Euro oder niedriger gelegen. 

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • montage

    Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

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  • Gepard im Schnee.

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  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Für den Zoo ist das Modell in den besucherschwachen Wintermonaten lukrativ. Während der letzten Aktionsperiode (2. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017) kamen 74.439 Gäste. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor (2015/2016) kamen bei regulären Eintrittspreisen 26.354 Besucher. 

Eine Art Weihnachtsgeschenk

"Es ist eine Art Weihnachtsgeschenk an unsere Gäste. Und es ermöglicht Menschen, die sich den Besuch bei uns nicht so ohne Weiteres leisten können, den Zoo zu erkunden", erklärt Zoo-Sprecherin Stefanie Heeke die weiteren Beweggründe für die Aktion. 

Zurück zu Lena Petermann und Sarah Eschbach: Vor dem Eingang wurden sie freundlich gebeten, eine Karte auszufüllen, auf der neben der Anzahl der Personen und der Postleitzahl auch der Betrag genannt wird, den sie für den Zooeintritt ausgeben wollen. "Wir geben natürlich kein Kupfergeld. Wir wissen ja auch, dass es aufwendig ist, die Tiere zu pflegen", sagte Lena Petermann. Etwas unter dem Normalpreis wollten sie bleiben, aber dennoch für den Zoo-Besuch angemessen bezahlen.

Öffnungszeiten

Ab 9 Uhr ist der Zoo täglich geöffnet, selbst an Weihnachten und Neujahr. Die Tierhäuser schließen um 16.30 Uhr und der Zoo um 17 Uhr. An Heiligabend und Silvester gelten verkürzte Öffnungszeiten: Die Zookasse hat dann von 9 bis 12 Uhr geöffnet, die Tierhäuser, Robbenhaven und Pferdemuseum schließen um 12.30 Uhr und der Zoo um 13 Uhr.

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