Jugendliche lassen Wetterballons steigen
40 000 Meter über der Erde

Münster -

Jugendliche haben am Samstag vor dem Schloss zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Wetterballons in die Höhe steigen lassen. Ziel war es, dass sie es bis zu einer Höhe von 40 000 Metern schaffen.

Sonntag, 14.10.2018, 20:04 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 14.10.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 14.10.2018, 20:04 Uhr
Kinder und Jugendliche, die beim „Hackathon“ gewonnen hatten, ließen zusammen mit Geoinformatikern der Universität Wetterballone in den Himmel steigen. Foto: Matthias Ahlke

Bis 40 000 Meter über der Erde sollten die Wetterballons aufsteigen, die Kinder des Projekts „Spacelab“ am Samstag vor dem Schloss in den Himmel schickten. Vor einem Fernseher am Boden schauten sie sich an, was eine angehängte Digitalkamera alles filmte.

Das Steigenlassen der mit Helium gefüllten Ballons samt Kamera und Messgeräten war Abschluss der Aktion „Space Lab“, die das Kindermuseum Münster im August mit dem Institut für Geoinformatik der Uni anbot: Etwa 40 Kinder und Jugendliche hatten an einer Experimentierwerkstatt zu Umweltphänomenen im Weltraum teilgenommen, dem „Sensebox Hackathon“. Jetzt durfte das Siegerteam seine Idee im großen Maßstab umsetzen und seine Technik in die Stratosphäre schicken.

Jugendliche und Wissenschaftler ließen Wetterballons in die Stratosphäre steigen

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  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke
  • Vor dem Schloss ließen am Wochenende Jugendliche und Wissenschaftler Wetterballons bis in 40 000 Meter Höhe steigen. Foto: Matthias Ahlke

„Die Kinder haben mit den Geoinformatikern Senseboxen gebaut und programmiert, mit der Umweltdaten gemessen werden können“, sagte Projektleiter Dr. Thomas Bartoschek auf der Wiese vor dem Schloss. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, das solche Bausätze mit stationären und mobilen Sensoren entwickelt hat. Die Frage für die fünf Sieger war: Wie trocken ist die Natur im Sommer in Münster und Umgebung geworden? Kamerabilder von der Erdoberfläche in einem Radius von 35 Kilometern um Münster und Messgeräte sollten das in Farbschemata darstellen.

Auch andere Kinder kamen zum Zuge: So wurden mit einem der Ballons Tischtennisbälle an den Rand der Erdatmosphäre gebracht, in denen sich Bohnen befanden. „Die Ballons werden zum Schluss platzen“, erklärte Bartoschek. Weil sie sich während ihres dreistündigen Flugs auch wegen des geringeren Drucks in der Atmosphäre ausdehnen. „Von 3,50 Meter am Boden bis auf zwölf bis 15 Meter Durchmesser zum Schluss“, sagte Marcel Dierig von „StratoFlight“. Die Firma aus Blomberg war engagiert worden, um mit ihrer Ballon-Technik die Messgeräte der Kinder in solche Höhe zu bringen. Und die Bohnen? Wenn sie auf die Erde zurückgefallen sind, könnten die Kinder sehen, um wie viel sie wegen der Ausdehnung größer geworden sind, so Bartoschek.

„Wir haben einen GPS-Tracker eingebaut, damit die Fotos der Kameras mit dem Mikrocomputer der Box verknüpft sind“, berichtete Smilla Brinker, Schülerin der Marienschule aus Münster, davon, wie die Gewinner-Gruppe bei ihren insgesamt vier Treffen vorgegangen sei.

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