Robbenhaven meldet Nachwuchs
„Nova“ entzückt die Zoo-Besucher

Münster -

Nach 17 Jahren gibt es im Zoo wieder Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen. Jungtier „Nova“ entzückt die Trainerinnen im Robbenhaven und kann jetzt auch vom Publikum bei der Fütterung beobachtet werden.

Mittwoch, 01.08.2018, 14:50 Uhr

Noch ist die kleine Seelöwin „Nova“ ein Flaschenkind: Trainerin Jutta Baumer gibt dem fünf Wochen alten Robbenbaby die Flasche. Ein Mix aus laktosefreier Sahne, Vitaminen, Wasser und püriertem Hering. Foto: hpe

Nach 17 Jahren gibt es erstmals wieder Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen im Allwetterzoo: Die knapp sechs Wochen alte „Nova“ ist der neue Nachwuchsstar im „Robbenhaven“. Ab sofort können auch die Besucher an der Aufzucht der kleinen Ohrenrobbe teilnehmen.

Täglich um 11 und 15.30 Uhr wird „Nova“ vor dem Show-Becken erscheinen und dort von Trainerin Jutta Baumer mit der Flasche gefüttert. Für das Jungtier gibt es einen Mix aus laktosefreier Sahne, Vitaminen, Wasser und püriertem Hering. Erst in drei Monaten wird die Ernährung langsam auf kleine Fischstückchen umgestellt.

Entscheidung für Handaufzucht

Mutter „Faja“ zeigte nach der Geburt am 20. Juni laut Robbenhaven-Chefin Liliane Close „wenig Bindungs­gefühle zu ihrem Kind“ und wollte offenbar lieber mit der Gruppe schwimmen, als sich um „Nova“ zu kümmern. Deshalb entschied man sich im Trainerstab zur Handaufzucht. Ab Mittwoch wird Close einmal täglich mit „Nova“ ins Becken gehen und der Mini-Robbe Schwimmunterricht geben.

„Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster

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  • 17 Jahre hat es gedauert, bis es im Allwetterzoo wieder Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen gab.

    17 Jahre hat es gedauert, bis es im Allwetterzoo wieder Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen gab.

    Foto: hpe
  • Nun ist es so weit: Vor einigen Wochen wurde Seelöwin „Nova“ geboren.

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  • Das freut alle – nur offenbar ausgerechnet „Novas“ Mutter nicht so recht.

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  • Sie schwamm lieber mit der Gruppe, als sich ihrer Seelöwen-Tochter zu widmen.

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  • Deshalb wird „Nova“ jetzt von Hand aufgezogen.

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  • Es folgen weitere Impressionen vom Neuling im Allwetterzoo...

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  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: hpe
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: hpe
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: hpe
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: Matthias Ahlke
  • „Nova“ ist die neue Seelöwin im Allwetterzoo Münster Foto: hpe

Durch die Fütterungen vor Publikum soll „Nora“ an Menschen gewöhnt werden, als ständigen Begleiter hat sie aktuell noch ein robben-ähnliches Kuscheltier an ihrer Seite. Das Geburtsgewicht von 5,8 Kilo hat sich inzwischen verdoppelt, ausgewachsen wird sie als Kuh knapp zwei Meter lang sein und 90 Kilogramm wiegen.

„Wir wollen die Kleine in die Gruppe integrieren, ab Herbst soll sie dann Teil unserer Show sein“, so Close.

Show im Allwetterzoo

In der Show „Wir lieben saubere Meere“ (12.30 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16.30 Uhr) geht es um den Plastikmüll in den Ozeanen. Eine Seelöwin schnappt sich einen blauen Plastikbehälter und balanciert ihn durchs Becken, am Ende übergeben die Seelöwen den erbeuteten Plastikmüll ihren Trainern. „Besonders Jugendliche sollen wissen, wie schlimm die Verschmutzung der Meere schon ist. Wir bringen ihnen das brisante Thema quasi spielerisch näher“, so Close.

Zum Finale springen alle sieben Tiere gemeinsam, so eine Darbietung ist laut ­Close „ziemlich einmalig“. Das Gebäude ist inzwischen wieder im Besitz des Zoos, die Show wird von der ­Familie Close-Hiddingh und ihrem Trainerstab präsentiert. Früher gab es dort eine Delfinshow. Nach Protesten von Tierschützern und weil ein artgerechter Umbau des damaligen Delfinariums einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet hätte, gab der Zoo Anfang 2013 seine letzten Tümmler ab.

Das Gebäudeinnere wurde dem Ambiente einer nor­dischen Hafenstadt nachempfunden, und inzwischen sind die Seelöwen eine der Hauptattraktionen im Zoo.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • montage

    Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

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  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

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  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Wolf.

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  • Syrischer Braunbär.

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  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

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  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
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  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
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  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
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