Elektro mit Blitz und Donner
12.000 Besucher beim Docklands Festival 2018

Münster -

Die Party auf den Bühnen des Docklands Festivals ist am Samstag auf dem Höhepunkt, als die große Show plötzlich von oben kommt. Ein Gewitter hat sich um kurz nach 22 Uhr über Münster zusammengebraut, es blitzt, donnert – und regnet wie aus Kübeln. Das Programm kommt kurz vor dem planmäßigen Ende zum Erliegen.

Samstag, 09.06.2018, 13:56 Uhr aktualisiert: 11.06.2018, 08:56 Uhr
Docklands Festival 2018 in Münster. Foto: Matthias Ahlke

Wer kann, stellt sich unter oder zieht weiter in die Clubs. Doch eigentlich ist der etwas verfrühte Open-Air-Abbruch nur eine Randnotiz, denn die zehn Stunden zuvor haben das Docklands längst zum Erfolg werden lassen.

Bereits gegen Mittag pilgert ein Großteil der Fans Richtung Festivalgelände am Hawerkamp. Ganz früh dran sind auch Robin und Jan aus Dortmund. Erst einen Tag zuvor haben sie spontan entschieden, nach Münster zu kommen. „Wir sind das erste Mal hier“, sagt Jan, der sich begeistert zeigt vom Gelände und der alten Industriekulisse. „Perfekt“, lautet sein Urteil. Sein Highlight ist das Berliner DJ-Duo „Pan-Pot“, dass später am Tag auf der Hauptbühne auflegen wird.

Docklands 2018

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Doch bis dahin ist zu diesem Zeitpunkt noch viel Musik zu hören. Findet auch Alexander Gomer, der aus dem Osnabrücker Raum kommt. Von Rivalität zu Münster aber keine Spur. Im Gegenteil: „Hier sind die Menschen offener“, findet der 29-Jährige, der Geschäftsführer einer eigenen Firma ist und beim Docklands arbeitet – allerdings nur an seiner „Work-Life-Balance“, wie er mit einem Lächeln auf den Lippen scherzt. Beim Blick auf die längst tanzende Menge vor den Bühnen zeigt sich schnell, das sollte nicht nur ihm, sondern auch vielen anderen gelingen.

Am warmen Nachmittag kommt fast pausenlos der Feuerwehrschlauch zum Einsatz, der fortwährend Wasser in die längst rauschhafte Menge vor der größten der drei Bühnen spritzt. Dazu kommt immer wieder das Konfetti, das mit einem lauten Knall aus Vorrichtungen an den Bühnen geschossen wird. Ein heutzutage übliches Schauspiel, das nicht nur für gute Stimmung, sondern vor allem auch für gute Bilder sorgen soll.

Dockland Festival 2018 endete am späteren Abend mit Blitz und Gewitter

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  • Nach berauschender elektronischer Musik am Abend folgte um 22.00 Uhr der Abbruch des Festivals nach einem schweren Gewitter Nach berauschender elektronischer Musik am Abend folgte um 22.00 Uhr der Abbruch des Festivals nach einem schweren Gewitter Foto: Matthias Ahlke
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Weniger Standard ist derweil das Line-up, das die Festivalbesucher zu sehen und vor allem zu hören bekommen. Statt öffentlichkeitswirksamer Namen hat der Veranstalter in diesem Jahren vermehrt auf Szene-Größen gesetzt. Dass die sich mitunter musikalisch dem Ereignis anpassen, wie etwa die auch schon durch härtere Sets aufgefallene Belgierin Charlotte de Witte, ein Shootingstar der vergangenen zwei Jahre, sorgt zwar nicht bei jedem eingefleischten Elektro-Fan für Begeisterung. Manch durchschnittlicher Event-Besucher kommt so allerdings in einen Musikgenuss etwas abseits des Mainstreams – Prädikat "sehr gelungen".

Das gilt im Übrigen auch für das Gelände, dass sich nicht zuletzt durch das neue Beach-Areal weiterentwickelt hat. Lediglich ein paar mehr, der eigentlich schon zahlreichen, Getränkestände hätte es für die offenbar durstigen Besucher wohl sein können. Ein Makel freilich, der nicht gegen, sondern wohl eher für die Ausgelassenheit der Party spricht.

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