Inventur im Allwetterzoo
Tierischer Zählappell im Zoo

Münster -

Noch bis zum 15. Januar wird in allen elf Revieren des Allwetterzoos kräftig gezählt. Bei der Jahresinventur gibt es überschaubare Arten wie Elefanten und Nashörner. Schwieriger ist der Zählappell bei Vögeln und Fischen. Ameisen gelten als „ein Volk“.

Donnerstag, 04.01.2018, 20:01 Uhr

Tierpflegerin Miriam Huger macht Inventur: Bei der Erdmännchen geht das relativ schnell. Der Bestand von sechs Tieren hat sich nicht verändert. Dafür sind die kleinen Publikumslieblinge sehr neugierig, wenn jemand zu ihnen kommt.
Tierpflegerin Miriam Huger macht Inventur: Bei der Erdmännchen geht das relativ schnell. Der Bestand von sechs Tieren hat sich nicht verändert. Dafür sind die kleinen Publikumslieblinge sehr neugierig, wenn jemand zu ihnen kommt. Foto: Helmut P. Etzkorn

Enttäuschung für sechs neugierige Erdmännchen am Donnerstagmittag im Allwetterzoo: Wie immer kommt Revierpflegerin Miriam Huger pünktlich zur Mittagsvisite in die Anlage der kleinen Publikumslieblinge. Doch statt frischem Obst oder einem Töpfchen Mehlwürmer hat sie diesmal nur ein Klemmbrett und einen Stift dabei.

Das Tierzählen hat begonnen

Wie überall im Zoo hat das große Tierzählen begonnen, und zumindest bei den Erdmännchen ist die Inventur auch keine große Kunst. Die überschaubare Zahl von sechs putzigen Scharrtieren in und vor dem Höhlenquartier in der Nashornhalle ist schnell erfasst. „Keine Veränderungen im Bestand. Alle Racker sind gesund und freuen sich, bald wieder ins Freigehege zu können“, sagt Huger. Nach dem kurzen Zählappell gibt es für die kleinen Buddler erst einmal Apfelstückchen.

Bis zum 15. Januar wird im Zoo neben Futtermittel, Arbeitsgeräten und Kuscheltieren im Zoo-Shop vorrangig alles Tierische erfasst. „Die Tier-Inventur ist Bestandteil des Wirtschaftsberichtes und Arbeitsgrundlage für die Kuratoren“, so Zoo-Sprecherin Stefanie Heeke .

Tiere im Allwetterzoo Münster

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    Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

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  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

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  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Pelikan.

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  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

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  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

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  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

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  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

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  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

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  • Geduckt: ein Strauß.

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  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Brillenpinguine.

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  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

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  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Syrischer Braunbär.

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  • Bongos sehen komisch aus.

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  • Gänsegeier im Schnee

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  • Gepard

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  • Brillenpinguine

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  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

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  • Ein Wolf.

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  • Syrischer Braunbär.

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  • Gepard im Schnee.

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  • Ein Wolf lugt hervor.

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  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

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  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

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  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

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  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Oran Utan

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  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
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  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner

Schwieriger ist es in der Freiflughalle

Große Tiere sind ohnehin unproblematisch. Ein Bulle und fünf Kühe ergeben sechs Elefanten. Unverändert. Dafür Zuwachs gleich nebenan bei den Nashörnern: Das Nashorn-Trio wird seit dem 20. Mai durch den Jungbullen Amiri bereichert . Schwieriger ist es in der Freiflughalle, wo 130 tropische Vögel flattern und sich gern im Dickicht verstecken. Gezählt wird dort schon seit Wochen, zur Fütterung kommen auch die scheuen Exoten zum Napf und werden erfasst.

Im neuen Areal für Tiger und Leoparden hoffen die Pfleger, bald ein Kreuzchen mehr auf ihrem Inventurblock machen zu können. Tiger Fedor soll bald eine neue Katze bekommen, mit der dann Jungtiere denkbar wären. Bei den Leoparden hat Kater Jerome seine frühere Partnerin Bara zurück. „Wir hoffen, es funkt“, so Heeke.

Neue Arten

Weil die unüberschaubare Menge kleiner Fische mit ihrem millimetergroßen Nachwuchs nur geschätzt wird und alle Ameisen in der Statistik als „ein Volk“ registriert werden, gibt es nur einen Richtwert. Rund 3500 Tiere gehören seit Jahren zum Bestand. Als neue Arten sind Zweifarbentamarine aus der Familie der Krallenaffen und ein Zweifingerfaultier seit 2017 dabei.

Nicht berücksichtigt werden „Tagesgäste“ wie Störche, Graureiher, Streifengänse und Lachmöwen, die nur zum Fressen einfliegen. Gemessen und gewogen werden die Tiere beim großen Durchzählen nicht. „Das ist nur bei tierärztlichen Untersuchungen üblich“, so Kurator Dr. Dirk Wewers.

Allwetterzoo Münster zeigt seinen Nachwuchs

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

    Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

    Foto: hpe
  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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  • Im Frühling haben zahlreiche Jungtiere im Allwetterzoo Münster das Licht der Welt erblickt oder ihre Höhlen und Beutel verlassen. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers stellte sie am Freitag vor.

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