Gänsegeier
Weiterer Jungvogel aus dem Allwetterzoo wird in Bulgarien ausgewildert

Münster -

Ein männlicher junger Gänsegeier ist auf dem Weg vom Allwetterzoo nach Bulgarien. Dort soll der Jungvogel auf ein Leben in der freien Wildnis des Balkangebirges vorbereitet werden. Der Greifvogel war zusammen mit einem weiblichen Küken in diesem Jahr im Zoo geschlüpft, das weiter dort verbleibt.

Montag, 23.10.2017, 18:10 Uhr

Der junge Gänsegeier wurde am Sonntag vom Allwetterzoo auf den Weg nach Bulgarien geschickt.
Der junge Gänsegeier wurde am Sonntag vom Allwetterzoo auf den Weg nach Bulgarien geschickt. Foto: Allwetterzoo Münster

Der Junggeier wurde in einer großen Box mit einem Kleintrans­porter zum Frankfurter Flughafen gefahren. Von dort ging es dann per Flieger via Sofia nach Stara Zagora und in die Auswilderungsstation. Dort gewöhnt sich der Gänsegeier zunächst in einer Voliere an seine neue Heimat, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach einigen Monaten wird er, mit einem Sender ausgestattet, in die Natur entlassen, aber an einem Futterplatz weiterhin versorgt.

Allwetterzoo-Kurator Dr. Dirk Wewers , der den Transport erstmalig begleitet hat, freut sich, dass es dieses Projekt gibt: „Die Auswilderung im Zoo geborener Tiere ist ein besonderes Highlight. Wir bringen einen weiteren Gänsegeier in ein Gebiet zurück, in dem diese Art im vergangenen Jahrhundert ausgerottet wurde.“ Die Nachzucht aus 2017 ist bereits der neunte Geier, der Münster seit Beginn des Projekts 2011 in Richtung Bulgarien verlassen hat.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • montage

    Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

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  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Malaienbär.

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  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

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  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

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  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

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  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

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  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

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  • . . . und fliegt wieder weg.

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  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

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  • Zwei Pelikane.

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  • Ein Pelikan.

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  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

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  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

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  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

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  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

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  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

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  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

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  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

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  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

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  • Geduckt: ein Strauß.

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  • Kronenkranich.

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  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

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  • Brillenpinguine.

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  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

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  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Syrischer Braunbär.

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  • Bongos sehen komisch aus.

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  • Gänsegeier im Schnee

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  • Gepard

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  • Brillenpinguine

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  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

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  • Ein Wolf.

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  • Syrischer Braunbär.

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  • Gepard im Schnee.

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  • Ein Wolf lugt hervor.

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  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

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  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

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  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

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  • Kegelrobbe

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  • Kegelrobbe

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  • Oran Utan

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  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
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  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner

Gänsegeier fressen wie alle anderen Geier fast ausschließlich tote Tiere. Die großen Vögel waren lange Zeit als „Gesundheitspolizisten“ gern gesehen. Kein Aas blieb in ihrem Gebiet liegen und die Ausbreitung von Seuchen wurde so verhindert. Doch die Menschen sahen auch in den Geiern Nahrungskonkurrenten und rotteten sie aus.

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Sie sorgten dafür, dass Viehkadaver nicht liegen blieben oder legten gar vergiftete Köder aus. Heute brüten die meisten Gänsegeier Europas in Spanien. Doch auch dort wird das Leben für die Geier schwerer, denn aufgrund der tierseuchenhygienischen EU-Verordnungen dürfen Tierschützer keine Kadaver mehr für die Vögel auslegen. 

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