Stark bedrohte Tierart zurück im Allwetterzoo
Leoparden beziehen ihre Lieblingsplätze

Münster -

Nachdem die Tiger bereits in der vergangenen Woche ihr neues zu Hause erkunden durften, sind nun auch die Leoparden Bara und Jahrom in ihrer neuen Anlage im Allwetterzoo.

Montag, 11.09.2017, 15:09 Uhr

Leopardendame Bara
Leopardendame Bara Foto: C.Matzke

Leopardendame Bara, im Juni 2007 im Budapester Zoo geboren, kehrte am Donnerstag aus dem Zoo Chemnitz zurück. Dort durfte sie während der Umbauarbeiten ihren Urlaub verbringen durfte. Währenddessen verweilte Kater Jahrom (geboren Juni 2005 im Zoo Chemnitz) im Allwetterzoo in einer anderen Anlage, um nicht unnötigem Stress ausgesetzt zu werden.

Lieblingsplatz in luftiger Höhe

Nun sind beide Leoparden gesund und munter in ihrer neuen, größeren Anlage eingezogen und haben bereits ihren Lieblingsplatz in luftiger Höhe ausgewählt. Jede Katze hat ihre eigene Anlage, da Leoparden Einzelgänger sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Allwetterzoos. Nur während der Paarungszeit werden sie zusammen gelassen.

Klettern, spielen und verstecken

Beide Anlagen verfügen über viele Klettermöglichkeiten, da die Großkatzen sich als ausgezeichnete Kletterkünstler verstehen. Zudem gibt es viele Spiel-, aber auch Versteckmöglichkeiten, so dass die Tiere sich jederzeit zurückziehen können.

Leopardenkater Jahrom

Leopardenkater Jahrom Foto: Allwetterzoo

Insgesamt wurde der Leopardenbereich auf 500 Quadratmeter vergrößert, und jede Anlage verfügt über eine Höhe von acht Metern. Das Leopardenpaar hatte bereits im Jahr 2011 zwei Jungtiere zur Welt gebracht.

Beitrag zum Artenschutz

Auch zukünftig soll mit den Tieren gezüchtet werden, um einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Der Allwetterzoo Münster ist stark mit den Leoparden verbunden, so gab es bereits bei der Zoo-Eröffnung im Jahr 1974 diese anmutigen Tiere.

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Der Persische Leopard gilt als stark bedroht, in der freien Natur gibt es keine 1000 Exemplare mehr. Nicht zuletzt durch die vielen Kriege in ihren Heimatländer Iran, Irak und Afghanistan geht der Bestand kontinuierlich zurück.

Weniger als 1000 Exemplare in freier Natur

Der Allwetterzoo Münster beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zur Auswilderung von Leoparden. Verschiedene Zoos und Naturschutzorganisationen sind daran beteiligt. Projektziel ist die Vermehrung und Ausbreitung von Leoparden im russischen Kaukasus.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • montage

    Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

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  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Gepard

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  • Brillenpinguine

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  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

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  • Ein Wolf.

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  • Syrischer Braunbär.

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  • Gepard im Schnee.

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  • Ein Wolf lugt hervor.

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  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

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  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

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  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
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  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner
  • Foto: Gunnar A. Pier, Oliver Werner

Die Großkatzen lernen dort in einem Zucht- und Trainingsgehe lebende Tiere zu jagen – wie Hirsche, Dachse und Wildschweine. Kontakt zu Menschen haben Sie nicht, damit sie ihre natürliche Scheu nicht verlieren und später fliehen können, wenn sich Menschen nähern. Drei Tiere wurden bereits in die Freiheit entlassen – sie sind die Hoffnungsträger für ihre Artgenossen.

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