Neue Anlagen für Leoparden und Tiger
Design-Felsen im „Katzenwohnzimmer“

Münster -

Die neuen und wesentlich größeren Außenanlagen für Tiger und Leoparden im Zoo sind fast fertig. Künstliche Felsen sollen den naturnahen Charakter der Gehege unterstreichen. Aktuell ist ein Designerteam im Tierpark im Einsatz.

Mittwoch, 16.08.2017, 19:04 Uhr aktualisiert: 16.08.2017, 19:34 Uhr
In der Leoparden-Anlage laufen die letzten Arbeiten an den künstlichen Felswänden. Anfang September werden die Tiere ihr neues Areal beziehen können. Foto: hpe

Wenn es darum geht, Besuchern einen optisch reizvollen Blick auf die Tieranlagen zu geben, fristete der alte „Betonzoo“ jahrelang ein Schattendasein. Inzwischen sieht vieles anders aus, und mit dem Elefantenpark wurde erstmals im Zoo eine Felslandschaft realisiert, die viel mehr ist, als nur ein Außengehege.

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Neues Domizil so „tiergerecht wie möglich“ 

Jetzt ist Bauingenieur Reinhard Seuss , ein international gefragte Spezialist für Tiergarten-Felsen, wieder mit seinem sechsköpfigen Team im Zoo aktiv. Bis Ende August will er die neue Tiger- und Leopardenanlage in ein schmuckes „Katzenwohnzimmer“ verwandeln. Aus Spritzmörtel, Putz, Farbe und glasfaserverstärktem Kunststoff entstehen an den Wänden Felsvorsprünge, in denen sich die Leoparden sonnen können.

Seuss hat die sprunggewaltigen Tiere lange beobachtet und will ihnen ihr neues Domizil so „tiergerecht wie möglich“ präsentieren. Die Design-Felslandschaft wird begrünt, und in einigen Monaten sollen zumindest die Zuschauer auf „eine „Art Urwald“ blicken. Die Gitterstäbe sollen im Hintergrund verschwinden. Zusätzlich gibt es an den großen Panzerglasscheiben, durch die künftig Tiger und Leopard beobachtet werden können, kleine Höhlen mit Bodenheizung. Vor den Badebecken stehen Bäume mit Haken, an die das Fleisch zur Fütterung gehängt wird. „Die Tiger sollen sich ihre Mahlzeiten erarbeiten und beschäftigt werden“, so Kurator Dr. Dirk Wewers.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • montage

    Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Baustellen können besichtigt werden

Die Tigeranlage wird von 350 auf 1700 Quadratmeter erweitert. Einen Wassergraben als natürliche Trennung zum Besucher gibt es aus Kostengründen nicht mehr. Schade für die Fotografen, den freien Blick auf die Tiger wird es so nicht mehr geben. Am Samstag bei „Nachts im Zoo“ können Besucher beide Baustellen begehen, Anfang September kehren die Tiger zurück nach Münster in die neuen Anlagen,

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