Tank mit Frank 2017
Für die Fans der harten Klänge

Münster-Sprakel -

Außer hartem Sound bot das Programm auch witzige Einlagen, zum Beispiel von Entertainer Mambo Kurt. Die Stimmung steigerte sich, bis am Ende des Programms ein Teil des Publikums eine Polonaise bildete

Montag, 24.07.2017, 09:07 Uhr

„Exilia“ aus Italien rockten mit Nu Metal.
„Exilia“ aus Italien rockten mit Nu Metal. Foto: Klaus Möllers

Wenn etwas es ermöglicht, dass am Rande von Sprakel ein professionelles Musik-Festival mit ansprechendem Programm stattfinden kann, dann sind es der Idealismus und die Einsatzfreude der Veranstalter. Geschätzt 1000 Besucher kamen am Freitag und Samstag zum Gelände am Wiethölterdamm.

Eine Open-Air-Hauptbühne wurde bespielt, eine kleinere in einem Disco-Zelt, in der DJs nach dem Live-Programm auflegten. Der Backstage-Bereich bot Bands eigene Rückzugszelte und Catering. Für die Besucher gab es neben der Musik Motorradshow auf der Wiese, Plattenverkauf, Bratwurst und festivaltypisch jede Menge Gezapftes.

Ich komme auch her, weil die Leute entspannt miteinander umgehen. Es ist gute Stimmung.

Barbara Luhbahn, Besucherin

 

Festival Tank mit Frank 2017

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  • Tank 28

    Organisator Frank Averbeck begrüßt die Festival-Besucher.

    Foto: Klaus Möllers
  • Mambo Kurt sorgt für gute Laune

    Foto: Klaus Möllers
  • Da müssen auch hartgesottene Metal-Fans Schmunzeln.

    Foto: Klaus Möllers
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  • Foto: Klaus Möllers
  • Foto: Klaus Möllers
  • Foto: Klaus Möllers

 

Großen Aufwand stemmten Initiator Frank Averbeck , Namensgeber des Events, und seine bis zu 60 freiwilligen Helfer, um die vierte Auflage des Open-Airs „Tank mit Frank“ etwas größer zu machen als beim letzten Mal – hat doch 2014 alles mit einem kleinen Konzert vor Averbecks Haustür am Wiethölterdamm begonnen.

Zugpferde aus dem Ausland

Selbst an die Nachbarschaft wurde gedacht und zum Festival eingeladen. Allerdings war der Großteil des Programms, darunter etwa am Freitag „Grave“ und „Postmortem“ – zwei bekannte Bands des Thrash- und des Death-Metal-Genres – klar anziehend für die Fans harter Klänge.

Auch am Samstag bespielten Musiker aus dem Ausland als Zugpferde die Hauptbühne, so die Italiener „Exilia“, die mit ihrem Nu Metal auch europaweit bei großen Festivals gastieren. Gleiches gilt für „Bullet“ aus Schweden – sie spielen melodiösen Heavy Metal und lehnen sich – auch optisch mit Locken und Lederjacken – an die Attitüde der Achtziger an.

Besucherzahl ausbaufähig

„Wir hatten schon die ,Apokalyptischen Reiter‘ da, ,Tankard’ und ,Postmortem’ sind zum zweiten Mal dabei“, erklärte Averbeck. „Wir sind immer ein bisschen gewachsen und hoffen, dass das so weitergeht.“ Allerdings: „Wir haben noch kein Plus-minus-null-Geschäft“, sagte er offen.

Wir haben noch kein Plus-minus-null-Geschäft.

Frank Averbeck

Denn angesichts der zweifellos vorhandenen Kosten für Bühnen, Technik, Gagen und sogar einen Shuttle-Service für Besucher wäre mehr Publikum durchaus wünschenswert gewesen. Platz zumindest bot es für drei- bis viermal so viele Zuhörer.

Polonaise mit Mambo Kurt

Im Publikum war die Stimmung durchweg gut. Dafür sorgten Metal, Punk-Rock, Independent und Rockabilly und insbesondere „Mambo Kurt“, der als witziger Entertainer an der Heimorgel immer wieder Festivals mit seiner Komik „aufmischt“. Das gelang ihm auch am Wiethölterdamm, so dass am Ende seines Programms ein Teil des Publikums sogar eine Polonaise bildete.

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