„Neue Wände“-Festival
Hochschule macht Theater

Münster -

Vom 5. bis zum 7. Mai gibt es im Theater eine gebündelte Ladung Hochschulkultur. Zum dritten Mal geht es für 630 Studierende auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Der Motor dieses bunten Festivals ist Klaus Baumeister.

Freitag, 31.03.2017, 08:03 Uhr

Das Hochschulspektakel „Neue Wände“ mit Machern und Akteuren wurde am Donnerstag vorgestellt. Rund 630 Studierende und Hochschulangehörige werden Anfang Mai das Theater Münster erobern.
Das Hochschulspektakel „Neue Wände“ mit Machern und Akteuren wurde am Donnerstag vorgestellt. Rund 630 Studierende und Hochschulangehörige werden Anfang Mai das Theater Münster erobern. Foto: Oliver Werner

Dieses Festival ist der Renner und steht Münster gut zu Gesicht, weil es Klasse hat und die Kreativität von über 600 Studierenden nur so sprudeln lässt. Und die machen ganz schön Theater. Debattierend, tanzend, musizierend, rezitierend und gar modisch flott flanierend sind sie nicht in ihren Campus-Wänden zu erleben, sondern im Theater Münster , wenn vom 5. bis zum 7. Mai der Vorhang aufgeht für „Neue Wände“ – Deutschland größtes Festival der Hochschulen.

Im Café „Pension Schmidt“ kamen am Donnerstag die Macher dieses Spektakels zusammen. Vorneweg der Ziehvater von „Neue Wände“, Klaus Baumeister . Er hatte die zündende Idee für dieses Festival, das gleich bei der Premiere im Jahr 2010 die Funken nur so sprühen ließ. Als Vorsitzender des Fördervereins Hochschulkultur lobte er: „Es ist erfrischend und erfreulich, dass es so viele Studierende gibt, die sich interessieren und präsentieren.“

Magnet für Münster

Die Akteure bekommen keine Gage, dafür haben sie keine Ausgaben, denn der Verein trage die finanzielle Abwicklung und das Risiko. Klaus Baumeister dankte dabei der Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost. Für Bernd Theilig, Stiftungsvorsitzender, steht fest: „Hochschule und Münster gehören zusammen und machen die Stadt modern, bunt und lebenswert.“ „Neue Wände“ bereicherten Münster und seien ein Magnet, „ein dicker Farbtupfer in der Begegnung von Stadtgesellschaft und Hochschule“.

Ohne Zweifel habe der Traum von Baumeister ein ganz großes kollektives Potenzial freigesetzt und sei auf reichen Nährboden gefallen, freute sich Frauke Schnell , Leiterin des städtischen Kulturamtes. Da stecke Energie, Zeit, Lust, ehrenamtliches Engagement von jungen Leuten drin, „die für die Kultur aus allen Nischen“ herauskämen. Frauke Schnell: „Münsters Differenziertheit kommt mit dem Festival gut zum Ausdruck. Diese Ladung Kultur ist einfach großartig!“

Appetitanreger auf schillernde Festival

Die Rolle von Beate Reker ist dabei ebenfalls großartig. Sie hat die Gesamtleitung des Erfolgsstürmers „Neue Wände“. E-Mails, Telefonate und das Organisatorische drum herum: „Ich sorge dafür, beide Konzepte ohne Sand im Getriebe zu verbinden“, freute sich Beate Reker nicht nur auf den Samstag, wenn ein Ritt durch die unterschiedlichen Musikwelten unternommen wird und Jongleure die Runde machen. „Die Koordination zusammenzubekommen, begeistert mein Herz“, sagte sie.

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Mit Feuereifer dabei waren die Studierenden Isabelle Bettmer (Improschule Münster) Sabrina Toyen, Ensemble Lautsprecherei), Malte Klingenhäger (Kulturkater) und Stephan Kaminski (Renaissance-Tanzgruppe Hochschulsport), die allesamt Appetit auf das schillernde Festival machten.

Kartenvorverkauf für 30 Veranstaltungen startet am 1. April

Eine kulturelle Sahnetorte  wird vom 5. bis 7. Mai im Theater Münster mit „Neue Wände“ serviert. Von Tanz, Wortkunst und Musik, Schauspiel, Film und Literatur sind alle Genres vertreten. Das Feuerwerk zündet am 5. Mai (Freitag) um 20 Uhr mit einem Science Slam samt Improtheater. Eröffnung und Begrüßung ist am 6. Mai (Samstag) um 15.30 Uhr, bevor Tanzgruppen aufführen, was es mit dem studentischen Nacht-Leben auf sich hat. Karten gibt es ab Samstag (1. April) im WN-Ticketshop, Prinzipalmarkt 13-14, für 3,50 bis acht Euro.

Das Programm im Internet.

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