Send in Münster gestartet
Send im Zeichen der Sicherheit

Münster -

Guter Sendauftakt für die Schausteller auf dem Schlossplatz: Weil das Wetter mitspielte, war es am Wochenende auf dem Rummelplatz richtig voll. Erstmals wurden dabei Rucksack- und Taschenkontrollen durchgeführt.

Sonntag, 23.10.2016, 18:10 Uhr

Das erste Wochenende des langen Herbstsends, der bis zum kommenden Sonntag stattfinden wird, fing gut an. Die Schausteller sind zufrieden.
Das erste Wochenende des langen Herbstsends, der bis zum kommenden Sonntag stattfinden wird, fing gut an. Die Schausteller sind zufrieden. Foto: hpe

Samstagmittag, 13 Uhr, ein ungewöhnliches Bild am Autoscooter von Philipp Heitmann . Auf den Stahlplatten, wo sich eigentlich die kleinen Elektroautos mit ihrem breit umlaufenden Gummiringen anrempeln und drehen, steht Johannes Lammers am Mikrofon. Um ihn stehen knapp 100 Schausteller. Sicherheits-Einweisung kurz vor der Eröffnung des Herbstsends auf dem Schlossplatz . „Obwohl es keine akuten Terrorhinweise für Münster gibt, im eigenen Interesse immer wachsam, sensibel und aufmerksam sein“, rät er den Besitzern von Riesenrad, Kettenkarussell und Breake-dance-Disco. „Herrenlose Taschen und Koffer nicht anfassen, verdächtige Personen der Sendwache unverzüglich melden. Aber nicht selbst eingreifen“, fügt er noch hinzu. Gleichzeitig verordnet Lammers ein generelles Fahrverbot auch für Anlieferfahrzeuge ab 60 Minuten vor Sendöffnung.

Es gibt einen kleinen Applaus, dann wünscht man sich gegenseitig einen „erfolgreichen Send “, Ende der kurzen Vorstellung. Philipp Heitmann kann die Sorgen der Stadt Münster nachvollziehen: „Etwas mehr Sicherheit ist gut, man darf es nur nicht übertreiben, sonst bleibt der Spaß an der Freude auf der Strecke“, meint der Vizechef des Schaustellerverbandes.

Send steht im Zeichen der Sicherheit

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  • Das erste Wochenende des langen Herbstsends, der bis zum kommenden Sonntag stattfinden wird, fing gut an. Die Schausteller sind zufrieden. Das erste Wochenende des langen Herbstsends, der bis zum kommenden Sonntag stattfinden wird, fing gut an. Die Schausteller sind zufrieden. Foto: hpe
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Zwei Stunden später kommen die ersten Rummelplatzbesucher. An den sechs Zugängen stehen jeweils zwei Sicherheitsleute und bitten die Besucher, einen Blick in deren Rucksäcke und Taschen werfen zu dürfen. „Die Leute zeigen schon freiwillig ihre Beutel und finden das überhaupt nicht schlimm“, meint Aufpasser Yildirim.

Elsa Sievert kommt gerade mit zwei dicken Einkaufstaschen aus der Stadt und ist froh, dass es jetzt einen Container gibt, wo man die Tüten deponieren kann. Bis zum frühen Abend stehen ganze zwölf Rucksäcke und Taschen im Regal des Gepäckwagens, mehr nicht. „Die Leute haben offensichtlich unsere Informationen mitgekriegt und die Rucksäcke erst gar nicht mitgebracht“, glaubt Lammers. Sein Plan B, ein Send-Platzverweis, muss nicht aktiviert werden. Lammers: „Wer den Blick in die Taschen verweigert, muss mit einem Betretungsverbot rechnen. Im Extremfall dann auch mit einer Polizei-Anzeige, so weit soll es aber am besten gar nicht kommen.“

300.000 Besucher erwartet

Am frühen Abend ist es zwar schon empfindlich kalt, aber es bleibt trocken. Der Schlossplatz füllt sich langsam, und wer die dicke Jacke dabei hat, steigt in der Gondel des Riesenrades 30 Meter in die Höhe. Der Blick auf die herbstlich gefärbten Bäume zwischen den bunt leuchtenden Fahrgeschäften ist eindrucksvoll.

Fritz Heitmann ist mit dem Auftakt-Wochenende zufrieden: „Das Wetter bleibt stabil und deshalb rechnen wir bis nächsten Sonntag schon mit über 300 000 Besuchern“, so der Vorsitzende des Schaustellerverbandes.

So viel kostet der Herbstsend 2016

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