Kommentar
Zollstreit: Weg führt ins Abseits

Auch im Zollstreit scheint sich US-Präsident Donald Trump wieder einmal durchzusetzen. Und das nur, weil Konzerne vermutlich weitere Produktionen in die USA verlagern.

Montag, 18.02.2019, 17:20 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 17:50 Uhr
US-Präsident Donald Trump Foto: dpa

Er benimmt sich wie ein Pubertierender – und setzt sich damit auch noch durch. US-Präsident Donald Trump wird in der Frage von Zöllen auf europäische Autoimporte seine Strategie „America First“ wieder einmal umsetzen können, weil die Konzerne vermutlich mit weiteren Produktionsverlagerung gen USA reagieren.

Damit erweisen sich die Autobauer einen Bärendienst. Sinnvoll wäre eher, den Absatz auf dem ohnehin schon bedeutendsten Exportmarkt China weiter zu forcieren. Außerdem gibt es andere Zukunftsmärkte. Deren Potenzial sollten die Konzerne nutzen. Die USA steuern ins ökonomische Abseits – mit fatalen langfristigen Folgen für die Wirtschaft. Die besten Jahre als Top-Importeur sind damit wohl gezählt.

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