Kommentar: Müll am Aasee
Kein Feiertag für Müllwerker

Was ist los? So betrunken kann doch keiner sein, dass er seinen Müll nicht mitnehmen kann, meint unsere Kommentatorin.

Montag, 02.05.2016, 17:31 Uhr aktualisiert: 02.05.2016, 17:59 Uhr

Wenn der am 1. Mai mit vielfältigen Freiluft-Gelagen gefeierte „Tag der Arbeit“ vorbei ist, beginnt für die Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe die Maloche. Das ist schon lange so und war auch diesmal nicht anders. Predigen ist offenbar zwecklos. Auch eigens unter den Rasen verbuddelte, unterirdische Müllcontainer entfalten nur unvollkommen den gewünschten Appell-Charakter. Für viele, die da im Grünen den Start der Freiluftpartysaison feiern, gehört es anscheinend zum Feiertags-Brauchtum, ihren Dreck an Ort und Stelle liegen zu lassen.

Hey Leute, zu Hause kommt doch auch nicht die Müllabfuhr bis in die Wohnung, um den Müll wegzuräumen. So betrunken kann doch kaum einer gewesen sein, um nach der Maifeier nicht eben den Abfall wegzuräumen. Sind doch fast alle noch nach Hause gekommen, irgendwie. Zum Glück gibt es Gelegenheit zur Besserung. Die Saison fängt ja gerade erst an.

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