Umweltauflagen in Norwegen
Hurtigruten rüstet bis zu neun Schiffe auf LNG-Antrieb um

Nicht nur Dieselfahrzeuge, auch Schweröl oder Diesel betriebene Kreuzfahrtschiffe geraten wegen ihres Emissionsausstoßes zunehmend in die Kritik. Hurtigruten setzen nun auf Flüssiggas.

Mittwoch, 25.04.2018, 10:04 Uhr

Hurtigruten-Schiff in einem norwegischen Fjord: Die Reederei rüstet bis zu neun Schiffe mit LNG-Motoren aus. Foto: Hurtigruten

Oslo (dpa/tmn) - Die Reederei Hurtigruten rüstet Teile ihrer Flotte auf den Antrieb mit Flüssiggas um. Bis 2021 sollen sechs Schiffe LNG-Motoren von Rolls-Royce bekommen.

Zudem besteht eine Option auf die Umrüstung von drei weiteren Schiffen, wie Hurtigruten mitteilt. Der Umbau umfasst auch den Einbau von Hybridakkus zur Unterstützung der Motoren. Insgesamt soll der CO2-Ausstoß der Schiffe um mindestens 25 Prozent gesenkt werden, kündigte das Unternehmen an.

Der Grund für die Umrüstung sind strengere Umweltauflagen der norwegischen Regierung im Rahmen des neuen Staatsvertrags für den Liniendienst entlang der Fjordküste. Hurtigruten wird ab 2021 nur noch mit sieben statt wie bisher elf Schiffen in staatlichem Auftrag zwischen Bergen und Kirkenes unterwegs sein. Hinzu kommt die Reederei Havila. Hurtigruten verkehrt seit 1893 im Liniendienst an der norwegischen Küste, um die kleinen Orte am Meer zu versorgen.

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