Fachkräftemangel
Elektroniker gefragter als Pfleger und Programmierer

Fachkräfte sind in Deutschland gefragter denn je. Laut Arbeitsmarktreport der Dekra besteht besonders in der Elektro-Branche enormer Bedarf.

Mittwoch, 03.07.2019, 12:19 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 12:26 Uhr
Foto: Annette Riedl

Stuttgart (dpa/tmn) - Elektroniker, Elektriker und Elektroinstallateure haben derzeit glänzende Berufsaussichten. Laut dem Dekra-Arbeitsmarktreport 2019 sind sie mit einem Anteil von 3,7 Prozent an der Gesamtstichprobe so gesucht wie keine andere Fachkräftegruppe in dem Ranking.

Im vergangenen Jahr galt die höchste Nachfrage den Software-Entwicklern, Programmierern und Softwarearchitekten. In diesem Jahr befinden sie sich auf Platz zwei (3,4 Prozent). Insgesamt richtet sich gut jedes zehnte Stellenangebot an IT-Kräfte, ein Drittel davon galt der Entwicklergruppe.

Auf Platz drei hält sich stabil das Berufsbild Gesundheits- und Krankenpfleger (3 Prozent). Auf den Rängen 4 bis 10 finden sich der Reihe nach: Vertriebsexperten, Verkaufsmanager, Kundenbetreuer, Altenpfleger, Lagerarbeiter, Servicemitarbeiter und Personalsachbearbeiter. Die Nachfrage nach Altenpflegern (Platz 7) ist dabei signifikant gestiegen. Im Vorjahr belegten sie noch Rang 18.

In der Top Ten ist zum ersten Mal seit Beginn der Erhebung vor elf Jahren kein Ingenieur. Auch Wirtschaftswissenschaftler befinden sich erstmals seit 2010 nicht in der Spitzengruppe.

Für den Arbeitsmarkt-Report wurden vom 18. bis 24. Februar 13.745 Stellenanzeigen aus verschiedenen Quellen ausgewertet.

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