Viele Keime
Mit einem Katzenbiss immer zum Arzt gehen

Mit ihren spitzen Zähnen können Katzen ganz schön stark zubeißen - und dabei tiefe Wunden hinterlassen. Auf den ersten Blick wirkt es zwar oft nicht so, aber die Bisse können für Betroffene gefährlich sein.

Donnerstag, 16.05.2019, 10:52 Uhr aktualisiert: 16.05.2019, 10:56 Uhr
Wenn der Stubentiger zubeißt: Katzenbisse sind oft viel gefährlicher, als es zunächst scheint. Foto: Andrea Warnecke

Tübingen (dpa/tmn) - Katzenbisse mögen zunächst harmlos aussehen, können für Menschen aber schnell gefährlich werden. Das gilt auch und vor allem im Bereich der Hände und Füße, warnt Ruth Schäfer, Expertin für Handchirurgie an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen.

Betroffene sollten mit solchen Wunden daher immer zum Arzt gehen. Gefährlich sind die Bisse vor allem, weil Katzen mehr Keime am Maul haben als andere Tiere. Zudem sind ihre Zähne sehr spitz. Katzen reißen deshalb Wunden, die zwar nicht groß, aber sehr tief sind.

Keime gelangen dadurch weit unter die Haut, an Händen und Füßen manchmal sogar bis an die Sehnen und Gelenke. Wird die Wunde dann nicht rechtzeitig behandelt, drohen Entzündungen mit schweren Folgen. Im schlimmsten Fall kann sogar eine Amputation notwendig sein.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6616246?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F198%2F711292%2F711821%2F
Gebrochene Teddybeine und verschluckte Buntstifte
Nach dem Röntgen steht fest: Stoff-Schneemann Olaf hat ein gebrochenes Bein. Die fünfjährige Leni und die Ärzte haben ihn behandelt – und gekuschelt.
Nachrichten-Ticker