Schwer messbar
Diabetiker und Hochdruck-Patienten sollten salzarm essen

Bei bestimmten chronischen Erkrankungen sollten salzarme Speisen verzehrt werden. Das meiste Salz steckt dabei in verarbeiteten Produkten. Es ist ratsam, auf einiges ganz zu verzichten:

Montag, 13.05.2019, 14:57 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 15:02 Uhr
Foto: Andrea Warnecke

Baierbrunn (dpa/tmn) - Salz macht Essen erst schmackhaft - zu viel davon schadet aber eventuell der Gesundheit. Denn eine sehr salzhaltige Ernährung lässt bei manchen Menschen den Blutdruck steigen.

Vor allem Bluthochdruck-Patienten, Herz- oder Nierenkranke sowie Typ-2-Diabetiker müssen daher darauf achten, nicht zu viel davon zu konsumieren, heißt es im «Diabetes Ratgeber» (Ausgabe 5/2019).

Doch wie viel Salz ist zu viel? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den Angaben nach höchstens fünf Gramm am Tag, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sechs. Weil das meiste Salz aber in verarbeiteten Lebensmitteln steckt, lässt sich die tägliche Dosis kaum vernünftig messen.

Stattdessen sollten Typ-2-Diabetiker und Hochdruck-Patienten gezielt auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Viel Salz steckt zum Beispiel in Gemüsekonserven und Knabberzeug sowie in zahlreichen Fertiggerichten und -soßen. Auch Brot und Brötchen sowie Wurst und Käse sind oft sehr salzhaltig: Hier sollten Verbraucher daher gezielt nach salzarmen Sorten suchen oder fragen.

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