Pflege-Tipp
Anti-Rutsch-Schicht für Pflegebedürftige bezahlen lassen

Im höheren Alter ist es oft nicht mehr so einfach, auf glatten oder nassen Oberflächen die Balance zu halten. Pflegebedürftige können bei der Pflegekasse die Kostenübernahme für Anti-Rutsch-Beschichtungen beantragen.

Freitag, 11.01.2019, 04:58 Uhr aktualisiert: 11.01.2019, 05:02 Uhr
Damit Pflegebedürftige beim Duschen nicht ausrutschen, kann in der Duschwanne eine Anti-Rutsch-Beschichtung angebracht werden. Foto: Oliver Berg

Bonn (dpa/tmn) - Mit Anti-Rutsch-Beschichtungen können Pflegende zum Beispiel die Duschkabine ihrer Angehörigen sturzsicher machen. Die Beschichtung lässt sich auf Fliesen und in Badewannen, aber auch auf anderen glatten Böden auftragen, erklärt die Deutsche Seniorenliga.

Im Vergleich zur klassischen Badewannen-Matte ist die Beschichtung hygienischer und leichter zu reinigen, sie lässt sich zudem ohne Rückstände entfernen und auch für Heimwerker-Muffel leicht auftragen.

Ab Pflegegrad 1 können Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen einen Antrag auf Kostenübernahme für die Beschichtung stellen. Die Hersteller der Beschichtungen unterstützen Verbraucher oft dabei, alternativ gibt es den Antrag bei den meisten Pflegekassen online zum Herunterladen. Beim Kauf der Beschichtungen sollten Pflegebedürftige oder Angehörige vor allem auf ein Tüv-Siegel und die sogenannte Rutschklasse achten: Die höchste und damit sicherste Stufe ist C.

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