Oma und Opa
Enkelkind geht verloren: Was Großeltern tun sollten

Ob Volksfest oder Einkaufsbummel - es gibt viele Situationen, in denen Kinder schnell verloren gehen. Auch Großeltern können diese Erfahrung machen. Wie reagieren sie dann am besten?

Freitag, 14.09.2018, 04:36 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 14.09.2018, 04:34 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 04:36 Uhr
Ist das Enkelkind plötzlich verschwunden, verständigen Großeltern am besten sofort die Polizei. Foto: Sebastian Gollnow

Köln (dpa/tmn) - Es ist der Horror aller Großeltern: Eben noch stand das Enkelkind neben einem, und plötzlich ist es verschwunden. Weil so etwas passieren kann, rät Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), dem Kind Adresse und Telefonnummer der Eltern in die Kleidung zu stecken.

So wissen Fremde, wohin sie sich wenden müssen, wenn ihnen das Kind begegnet. Ist man zu zweit, sollte in der Situation einer an der Stelle bleiben, wo das Kind verloren gegangen ist. Denn eventuell findet es dahin zurück. Der andere sollte die Umgebung absuchen und laut nach dem Kind rufen. Meist ist es in der unmittelbaren Nähe und schaut sich einfach ein wenig um.

Auf einem Rummel, im Einkaufszentrum oder Fußballstadion sollten Großeltern außerdem umgehend die Information verständigen. Die Mitarbeiter können das Kind ausrufen. Findet es sich nicht bald wieder an, verständigt man die Polizei. «Da darf man nicht scheu sein», sagt Sowinski. Besser dann noch mal anrufen und Bescheid geben, dass das Kind wieder aufgetaucht ist. Meldet sich jemand bei der Polizei, weil er das Kind gefunden hat, wissen die Beamten so gleich, wohin es gehört.

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