Unangepasst Die Promi-Geburtstage vom 4. Januar 2018: August Diehl

Er spielte einen Computerhacker und den jungen Karl Marx: August Diehl ist einer der interessantesten deutschen Schauspieler.

Von dpa
August Diehl 2013 auf der Berlinale.
August Diehl 2013 auf der Berlinale. Foto: Kay Nietfeld

Berlin (dpa) - Er zählt zu den profiliertesten deutschen Schauspielern, August Diehl ist ein Typ, der immer auch über den Tellerrand blickt und in vielen internationalen Produktionen Erfolge feeirn konnte. Zuletzt war er als heißblütiger Revolutionär in der Titelrolle des Biopics «Der junge Karl Marx » zu sehen. Heute feiert der gebürtige Berliner seinen 42. Geburtstag.

Schon früh in seiner Karriere konnte sich August Diehl, Sohn des Schauspielers Hans Diehl, mit starken Rollen einen Namen machen. 1998 spielte er den Computerhacker Karl Koch in «23 - Nichts ist so wie es scheint» des jungen Regisseurs Hans-Christian Schmidt. Es folgten Filme wie das deutsche-polnische Grenzdrama «Lichter», die hochdramatische 20er Jahre-Romanze «Was nützt die Liebe in GEdanken» (2004) oder das RAF-Drama «Wer Wenn Nicht Wir».

Seit dieser Zeit konnte sich Diehl als Charakterdarsteller etablieren, der auch vor Kritk am deutschen TV-Einheitsbrei nicht zurückschreckte: «Es gibt doch nichtmal eine Polizistengeschichte, wo der Hauptermittler ein korruptes, drogen- und sexabhängiges Arschloch ist», sagte er vor einigen Jahren der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Dass die Hauptfigur unsympathisch ist, geht bei uns Saubermännern gar nicht.»

Im Fernsehen ist August Diehl eher selten zu sehen, dafür aber in hochkarätigen Kinofilmen wie Quentin Tarantinos Weltkriegsepos «Inglorious Basterds» oder Bille Augusts Literaturverfilmung «Nachtzug nach Lissabon».

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