Kino-Kritik
„Patti Cake$“: Rap-Träume

Patti ist Anfang zwanzig, arm und übergewichtig. Um die Miete zu bezahlen für eine Wohnung, in der sie mit ihrer alkoholkranken Mutter und der gehbehinderten Großmutter (Cathy Moriarty aus „Wie ein wilder Stier“) lebt, jobbt sie als Kellnerin in einem üblen Schuppen. 

Freitag, 12.01.2018, 11:01 Uhr

Kino-Kritik: „Patti Cake$“: Rap-Träume
Foto: Jeong Park

Doch eigentlich will sie was ganz anderes sein: millionenschwere Rapperin! Mit zwei Außenseitern nimmt sie ein Demo auf – der Rest wird Geschichte sein. Vielleicht.

Im Stil eines Biopics der Sorte „Walk the Line“ erzählt Regiedebütant Geremy Jasper die Hip-Hop-Ermächtigungsgeschichte einer fiktiven Rapperin aus den wenig herzeigbaren Ecken von New Jersey.

Deprimierender Sozialtristesse beugt in diesem Festivalhit vor allem die famose Hauptdarstellerin vor: Australierin Danielle Macdonald ist eine echte Entdeckung.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5418892?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F197%2F201%2F1819671%2F
Einfach nur Kroos-artig
Maßarbeit: Toni Kroos (hinten) zirkelt den Ball in der Nachspielzeit zum 2:1 ins Netz. Schwedens Torhüter Robin Olsen hat keine Abwehrchance.
Nachrichten-Ticker