Kino-Kritik Krieger des Lichts

Selbstfindung und Satire aufs Medienbusiness gehen in „Lux – Krieger des Lichts“ Hand in Hand. 

Von Hans Gerhold
Kino-Kritik: Krieger des Lichts
Foto: dpa

Das Regiedebüt von Franz Wild führt in Gestalt des selbst ernannten Helfers Torsten ( Franz Rogowski , „Victoria“) einen modernen Don Quixote durch deutsche Befindlichkeiten und soziale Zustände. Torsten hilft, wo er kann, und verteilt Lebensmittel an Obdachlose. Als er auf ein Filmteam trifft, das nach Authentizität und Real Life Superheroes sucht, wird er wider Willen Held eines medialen Hypes im Netz, der Torsten nicht gefällt.

Denn der lakonische Ostberliner ist trotz Kostümierung nicht Batman, nicht auf Verbrecherjagd aus und interessiert sich mehr für die Stripperin (Kristin Suckow). Fast wie ein deutscher Kaurismäki und dank Verzicht aufs Grelle ein nettes Regiedebüt mit Aussicht. 

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