Kino-Kritik
„Insidious 4“: Schreck lass nach

Für alle, die nach all den „Insidious“-, „Conjuring“- und „Annabelle“-Filmen im aktuellen Gebrauchshorrorfilmwesen den Überblick verloren haben, hier ein kurzer Infoblock: 

Freitag, 05.01.2018, 11:01 Uhr

Melissa (Spencer Locke) hat Angst.
Melissa (Spencer Locke) hat Angst. Foto: Sony Pictures

In „Insidious“, Teil eins und zwei, ging es um Dämonen, die den Sohn einer netten Familie in eine astrale Parallelwelt entführten, im dritten Teil, einem Prequel, war die Dämonologin Elise Rainier Mittelpunkt einer ähnlich gestrickten Mär. Im Vordergrund aller Filme standen weniger die aus vergleichbaren Gruselschockern bekannten Stories als die sogenannten „Jump Scares“, also die durch manipulative Kameraführung, geschickten Schnitt und fiesen Musikeinsatz herbeigeführten Schreck-Effekte: Man weiß, es kommt – und erschrickt sich erst recht!

Das Prinzip nutzte sich ab, doch der vierte Teil ist etwas besser. Denn Regisseur Adam Robitel konzen­triert sich noch mehr als zuvor auf Lin Shaye als Elise, die es diesmal mit Dämonen aus ihrer eigenen Vergangenheit zu tun bekommt. Die Schreck-und-Kreisch-Dramaturgie hat sich nicht die Bohne verändert, aber Shaye macht ein schönes, kleines Charakterporträt aus ihrer Rolle. 

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