Kino-Kritik
„David Lynch – The Art Life“

Kultregisseur David Lynch, inzwischen 71, wird von seinen Fans wegen seiner surrealistisch in Schräglage gebrachten Filme verehrt – und natürlich wegen seiner epochalen Fernsehserie „Twin Peaks“, deren vielgerühmte dritte Staffel diesen Sommer im Pay TV zu bestaunen war. Doch Lynch versteht sich auch als bildender Künstler, als Maler, Zeichner, Fotograf. 

Freitag, 22.12.2017, 10:12 Uhr

Der Künstler und sein Nachwuchs
Der Künstler und sein Nachwuchs Foto: David Lynch

Dieser intime Dokumentarfilm (Regie: Jon Nguyen ), den man auch dann gut ansehen kann, wenn man mit Lynchs Filmen wenig anfangen kann (da er auf Ausschnitte konsequent verzichtet), beschäftigt sich mit dieser weniger bekannten Seite des Filmemachers und zeigt ihn viel beim Arbeiten in seinem Atelier in Hollywood.

Außerdem wagt sich Nguyen zurück in die behütete, aber von häufigen Umzügen geprägte Kindheit und Jugend des Regisseurs: Lynch beim Erzählen zuzuhören ist wie immer faszinierend. Man kann durchaus Linien ziehen von seinen frühen Erinnerungen zu Elementen in Lynchs Werk, doch weder Nguyen noch Lynch versteigen sich in Spekulationen. Ein spannender Künstlerfilm. Sehenswert. 

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