Lieber leben Reha mit Humor

Ähnlich wie die gerühmte deutsche Serie „Der Club der roten Bänder“ funktioniert das französische Reha-Drama „Lieber leben“ durch die unsentimentale Mischung aus Coolness, Humor und optimistischen Szenen. 

Ben (Pablo Pauly, 2.v.r.) und die Clique
Ben (Pablo Pauly, 2.v.r.) und die Clique Foto: dpa

In diesem Fall erlebt der nach einem Unfall von Tetraplegie geplagte Benjamin ( Pablo Pauly ) in der Reha sogar eine Beinahe-Romanze mit der hübschen Samia (Naila Harzoune). Dass er einen Freundeskreis gewinnt, ist da schon fast selbstverständlich. Die Clique wird mit dem stets gut gelaunten Pfleger und der Stationspsychologin fertig.

Die Geschichte hat der Hip-Hop-Musiker Grand Corps Malade (Großer kranker Körper) selbst erlebt und in Co-Regie mit Mehdi Idr in Anlehnung an die Kameraarbeit des Behindertendramas „Schmetterling und Taucherglocke“ inszeniert. Und irgendwo blinzelt auch der Rollstuhlwitz von „Ziemlich beste Freunde“ herein. 

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