Kino-Kritik „Captain Underpants“: Nett grell

Hauptmann Unterhose? „Captain Underpants“ ist die stolz-infantile Verballhornung rechtschaffener Comic-Helden wie Captain America. Zwölf Bände umfasst die Kinderbuchreihe von Dav Pilkey, und dieses erste Animationsfilm-Abenteuer bietet ein Best-Of. 

Mr. Krupp ist ein seltsamer Held.
Mr. Krupp ist ein seltsamer Held. Foto: Twentieth Century Fox

Regisseur David Soren („Turbo“) erzählt von den beiden Grundschülern George und Harold, die ihren übel gelaunten Schuldirektor Mr. Krupp unter Hypnose in ebenjenen Schlüpfer-Käpt’n verwandeln. Ein Schlamassel, denn Superkräfte hat der Pädagoge natürlich keine. Dennoch müssen sie bald gemeinsam gegen den fiesen Professor Poopypants antreten, der die Welt in humorlose Zombies verwandeln will, damit niemand mehr über seinen Namen lacht.

Ein gewisses Vergnügen an gepflegt serviertem Toilettenhumor vorausgesetzt, kann man an diesem perfekt animierten Trickfilm viel Freude haben, vor allem in der Originalfassung, in der Komikgenies wie Ed Helms („Hangover“) und Thomas Middleditch („Silicon Valley“) zu hören sind. Im Deutschen muss man die üblichen Abstriche machen.

Leserkommentare
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