Kino-Kritik „Gelobt sei der kleine Betrüger“

Mit deutschen Geldern finanzierte Globalisierungskomödie aus Jordanien, die als arabischer Sommerfilm so unverbindlich daherkommt wie lauwarmer Tee in Grönland. 

Zwei Kumpels im Knast: Ahmad Thaher und Maher Khammash
Zwei Kumpels im Knast: Ahmad Thaher und Maher Khammash Foto: Neue Visionen

„Gelobt sei der kleine Betrüger“ will glauben machen, dass die Gefängnisse im Land Wellness-Packungen mit Wärtern sind, die weggucken, und Handschellen, die man mit Büroklammern öffnet. In einen solchen Knast heiteren Strafvollzugs gerät Bauunternehmer Ibrahim (von Regisseur Mahmoud al Massad selbst gespielt), der nach einem gescheiterten Versuch mit geschmuggelten Laptops zu drei Monaten verurteilt wird.

Im Knast freundet er sich mit anderen kleinen Betrügern an und versteht nicht, warum das System der Korruption nicht immer funktioniert. Der Film bleibt so belanglos wie die arabischen Klischees. Völlig uninteressant.

Leserkommentare
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