Düstere Sci-Fi
„Stille Reserve“

Stille Reserven: So werden in Valentin Hitz’ dystopischer Science Fiction die Toten bezeichnet, die in naher Zukunft als Datenspeicher, Gebärmaschinen oder Ersatzteillager weiterverwendet werden können. 

Freitag, 21.04.2017, 10:04 Uhr

Vincent (Clemens Schick) ist aalglatt.
Vincent (Clemens Schick) ist aalglatt. Foto: dpa

Während der jüngst mit drei Österreichischen Filmpreisen prämierte Film die Ausbeutungslogik eines entfesselten Kapitalismus auf makabre, aber konsequente Weise zu Ende denkt, steht ansonsten eine konventionelle Film-Noir-Liebesgeschichte im Mittelpunkt:

Der aalglatte Vincent (Clemens Schick ), der vermögenden Menschen „Todesversicherungen“ verkauft, die sie vor einem Nachleben als Reserve schützt, verfällt Lisa (Lena Lauzemis , „Wer wenn nicht wir“), die sich als Widerstandskämpferin gegen das System auflehnt.

Dem Film fehlen die Überraschungen, seine Gestaltung aber – die Kamera führte das Wiener Bildgenie Martin Gschlacht („Revanche“) – beeindruckt. 

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