Volleyball: 3. Liga
Tebus zeigen einen Lerneffekt beim 3:1 gegen Ammerland

Tecklenburger Land -

Das sind dann die kleinen Geschichten, die das Trainerherz wieder höher schlagen lassen: Der Ärger der vergangenen Woche ist bei Hendrik Rieskamp gewichen – nun steht Stolz an der Stelle.

Sonntag, 11.02.2018, 19:02 Uhr

Patrick Hofschröer (rechts) und die Tebus siegten mit 3:1 bei der VSG Ammerland.
Patrick Hofschröer (rechts) und die Tebus siegten mit 3:1 bei der VSG Ammerland. Foto: St. Daviter

Die Drittliga-Volleyballer der Tecklenburger Land Volleys gewannen ihr Auswärtsspiel am Sonntagnachmittag bei der VSG Ammerland mit 3:1. Dabei verloren die Tebus den ersten Satz noch, schafften dann aber den Turnaround, um den vierten Satz sogar mit 25:6 für sich zu entscheiden. „Ich bin stolz auf die Jungs. Dass wir mal einen Satz zu sechs gewonnen haben, daran kann ich mich nicht erinnern“, sagte Hendrik Rieskamp kurz nach dem Sieg.

Die Voraussetzungen waren nicht so einfach, wie es die Tabelle vermuten ließ. Rieskamp hatte recht: Es war insofern schwierig, weil Ammerland den Klassenerhalt nicht mehr in Reichweite sieht und im ersten Satz „wahnsinnig gut verteidigt“ hat, so Rieskamp. „Die haben ihr Ding runtergespielt. So, wie wir letzte Woche gegen Lüneburg als Außenseiter.“ Einen Vorwurf machte er seiner Mannschaft nicht, denn mit ein paar kranken Spielern und wenig Training unter der Woche mussten die Tebus erst ins Spiel finden.

Das taten sie ab Durchgang zwei. „Das, was ich letzte Woche kritisiert habe, haben wir diese Woche umgesetzt“, merkte Hendrik Rieskamp an. „Wir müssen so spielen, dass wir gewinnen.“ Mit zwei Satzgewinnen von je 25:18 drehten die Laggenbecker die Partie. Dann war Ammerland entmutigt und die Tecklenburger Land Volleys zogen ihr Spiel durch. Das gipfelte im 25:6 im vierten Satz. Rieskamp: „Es war nicht überragend, aber es hat mich besonders gefreut: Das war konzentriert, wir haben uns reingefightet und auch die jungen Spieler haben ihren Part gespielt.“

Und dann sagt er noch einen Satz, der ganz besonders für diese Tebu-Saison steht: „Wir haben so gespielt, dass man sagen kann: Wir haben gelernt.“ Das macht einen Trainer glücklich. Und auswärts drei Punkte holen ganz nebenbei auch.

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