Volleyball: Frauen-Bundesliga
Alle Trümpfe liegen bei USC-Gegner Schwerin

Münster -

Der USC Münster hat eine hammerharte Aufgabe vor der Brust im DM-Viertelfinale. Der Schweriner SC mit Star-Spielerin Louisa Lippmann könnte einmal mehr Endstation sein. In den vergangenen Jahren scheiterten die Unabhängigen meist an den großen drei des Landes.

Montag, 12.03.2018, 17:03 Uhr

Auffällig im Team des Schweriner SC: Louisa Lippmann. Die Nationalspielerin trug bis 2014 das Trikot des USC. Foto: Jürgen Peperhowe

Seit Jahren dominieren der Schweriner SC, der Dresdner SC und MTV Stuttgart die Volleyball-Bundesliga der Frauen. Wenn die Preise vergeben werden, sind es genau diese drei Teams, die den Finger heben und Ansprüche stellen. Die Roten Raben Vilsbiburg brachen 2010 als Letzte in die Phalanx ein. Danach ging die Meisterschale entweder nach Schwerin oder Dresden. Stuttgart hat diese noch nicht präsentiert, zählt aber seit einiger Zeit schon zum kleinen Kreis der Titelanwärter.

Am Wochenende hat die Liga ihre Hauptrunde beendet, nun beginnen die K.o.-Runden – es ist zumeist ein schweres Los für die Außenseiter. 2015/2016 schob sich der USC Münster bis ins Halbfinale vor. In der Runde zuvor hatte er den 1. VC Wiesbaden vom Gleis geschoben, ein vergleichsweise angenehmer Gegner. Aktuell geht es schon im Viertelfinale gegen einen der Giganten – im Vergleich mit Titelverteidiger Schwerin wäre es schon eine faustdicke Überraschung, wenn die Best-of-three für Münster nicht schon nach zwei Partien enden würde und die Unabhängigen ein Entscheidungsspiel erzwingen könnten.

Alle Trümpfe liegen beim Meister, der am Samstag (19 Uhr) zunächst Heimrecht besitzt und diesen Vorteil auch in einer dritten Partie (28. März) hätte. Die zweite Begegnung (25. März, 14.30 Uhr) wird am Berg Fidel ausgetragen, vielleicht kann das Publikum den USC zu einer großen Überraschung pushen. Dass Schwerin bereit ist für das große Saisonfinale, bewies die Mannschaft erst am vergangenen Samstag mit dem 3:2-Erfolg beim Hauptrunden-Gewinner Stuttgart. Die ehemalige Münsteranerin Louisa Lippmann war wieder einmal Beste im starken SSC-Team.

► Ab sofort können Karten für das zweite Playoff-Viertelfinale zwischen Münster und Schwerin am 25. März in der Halle Berg Fidel erworben werden. Tickets gibt es auch in der Geschäftsstelle der Westfälischen Nachrichten am Prinzipalmarkt.

► Vermutlich wird die nächste Bundesliga-Saison in einem Zwölfer-Feld gespielt. Süd-Zweitligist NawaRo Straubing um Ex-USC-Coach Benedikt Frank hat Aufstiegsambitionen.

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