Volleyball: Frauen-Bundesliga
1:3 in Wiesbaden – USC rutscht auf Rang fünf ab

Münster -

Rückschlag für den USC Münster: Beim VC Wiesbaden unterlag der Volleyball-Bundesligist mit 1:3 (25:23, 15:25, 19:25, 19:25) und musste damit den hessischen Tabellennachbarn passieren lassen. Und das geht auch in Ordnung, in den 97 Minuten war der VCW das bessere Team.

Samstag, 27.01.2018, 21:01 Uhr

Enttäuscht: USC-Trainer Teun Buijs nach der 1:3-Niederlage in Wiesbaden.
Enttäuscht: USC-Trainer Teun Buijs nach der 1:3-Niederlage in Wiesbaden. Foto: Jürgen Peperhowe

Der USC Münster hat seinen vierten Platz in der Tabelle der Volleyball-Bundesliga verloren – und zwar an den VC Wiesbaden . Bei den Hessen unterlag das Team von Trainer Teun Buijs mit 1:3 (25:23, 15:25, 19:25, 19:25) und musste damit im Kampf um eine gute Ausgangslage in den Playoffs einen Rückschlag einstecken.

Im Vorfeld der Partie hatte es Münsters niederländischer Coach schon geahnt, dass sein Team beim VCW einen guten Tag benötigen würde, um zu punkten. Doch diesen erwischte der USC nicht, oder nur einen Satz lang. Zu Beginn hatte der Gast vom Berg Fidel das Heft des Handelns in der Hand und setzte sich über 5:3 auf 10:6 ab. Zwar glich Wiesbaden vor 1905 Zuschauern mehrfach aus (15:15, jeweils von 20:20 bis 23:23), der Gast aber hatte immer eine Antwort parat und gewann nach einem erfolgreichen Angriff von Ines Bathen den ersten Durchgang.

Doch nach dem ersten Seitenwechsel war es schnell vorbei mit der münsterischen Herrlichkeit. Dank sechs Punkten von Dora Grozer – sie wurde später wertvollste Spielerin – und dem darausresultierenden 6:1-Lauf war der VCW nun Herr des Geschehens. Münsters kam mit seinen Angriffen nun nicht mehr durch, Grozer (17 Punkte) im Verbund mit Kimberly Drewniok (19) und Tanja Großer (14) dagegen stellten den USC mehr und mehr vor Probleme. Zudem war der Gastgeber mit dem Aufschlag deutlich wirkungsvoller als die Buijs-Truppe, die auch nach dem verlorenen Abschnitt zwei und der folgenden Zehn-Minuten-Pause nicht mehr in den Rhythmus fand.

Beim 1:4 im dritten Durchgang nahm Buijs eine Auszeit, einen Ballwechsel später dann beorderte er Lina Alsmeier für die zwischenzeitlich ineffektive Ivana Vanjak auf das Feld. Überhaupt versuchte der niederländische Coach viel, zwölf der 13 Spielerinnen (außer Nadja Schaus) kamen zum Einsatz. Allein es half nichts, beim 11:18 war auch dieser Satz entschieden.

Etwas besser gestaltete der USC den Auftakt zum letztlich finalen Abschnitt, auch weil nun Vanjak wieder punktete – wie etwa zum 12:9. Doch dieses kleine Polster hielt nicht lange, eine 0:7-Serie bedeutete den Anfang vom Ende. Pokalfinalist Wiesbaden war zu stabil und konnte sich auf sein Angriffstrio verlassen. Das war der Unterschied in dem Bundesliga-Klassiker, den der VCW nach 97 Minuten durch einen Drewniok-Angriff verdient für sich entschied.

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