Beachvolleyball: Weltserie
Kim Behrens will mit Sandra Ittlinger Olympia 2020 ins Visier nehmen

Münster -

Mit dem USC Münster fühlte sich Kim Behrens immer verbunden, bis ins vergangenen Jahr spielte sie in der Halle auch für die zweite Mannschaft. Nun gilt ihre Konzentration mit Partnerin Sandra Ittlinger der Qualifikation für Olympia 2020. Doch damit verbunden ist auch ein Vereinswechsel.

Mittwoch, 10.01.2018, 23:01 Uhr

Neu formiert und direkt erfolgreich: Kim Behrens (r.) startet mit Sandra Ittlinger international durch.
Neu formiert und direkt erfolgreich: Kim Behrens (r.) startet mit Sandra Ittlinger international durch. Foto: privat

Die Fortsetzung ihrer Karriere hing am seidenen Faden und war direkt verknüpft mit der weiteren Förderung durch den Deutschen Volleyball-Verband. Keine Unterstützung, keine internationale Laufbahn mehr. Doch der DVV stufte Kim Behrens mit ihrer Partnerin Sandra Ittlinger letztlich in das Perspektivteam ein und machte so den Weg frei – das Signal für das neu formierte Duo, jetzt so richtig durchzustarten.

„Wir haben auf den ersten Turnieren einen starken Eindruck hinterlassen“, sagt Behrens, die eine gefühlte Ewigkeit unter der Flagge des USC Münster gestartet war und nach dem erfolgreichsten Jahr ihrer Karriere von dieser Zeitung nun für die Sportler-Wahl nominiert wurde. Die guten Resultat der vergangenen Saison mit Anni Schumacher bestätigte die 25-Jährige mit Ittlinger. Fünfte Plätze in Quinzhou (China) und Sydney, dann ein zweiter Rang in Aalsmeer und jüngst – mit dem besten Abschneiden ihrer Laufbahnen überhaupt – ein weiterer fünfter Platz beim Vier-Sterne-Turnier der Weltserie in Den Haag (ebenfalls Niederlande). Ein Statement so klar wie das Ziel. „Wir stellen uns auf für eine internationale Karriere, wollen zu den Olympischen Spielen“, erklärt Behrens, die auch neben dem Court die nötigen Schritte eingeleitet hat. Auf den sozialen Kanälen (Facebook, Instagram) ist das Duo präsent und rührt die Werbetrommel für sich. Denn die Kosten für Trainer und Reisen wollen gedeckt sein, jeder Sponsor ist willkommen.

Auch wenn der nächste Trip für die gebürtige Bremerin, die nun in Stuttgart ihre Heimat gefunden hat und demnächst auch für einen Verein aus Baden-Württemberg starten wird, eher ein kurzer wird. Ab Donnerstag steht das deutsche Team beim Czech Masters in Pelhrimov im Hauptfeld und will dort weitere Signale senden.

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