Reiten: Bauernolympiade beim K+K-Cup Seriensieger RFV Gustav Rau Westbevern in der Rolle des Jägers

Westbevern -

Nach der Mannschaftskür steht der RFV Gustav Rau Westbevern beim Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster im Rahmen des K+K-Cups auf Platz drei. In der Rolle des Jägers hat der Seriensieger die Hoffnungen auf den Gesamtsieg noch lange nicht aufgegeben.

Von Ralf Aumüller
Vor voll besetzten Rängen in der Halle Münsterland bot das Quartett des RFV Gustav Rau eine gelungene Kür.
Vor voll besetzten Rängen in der Halle Münsterland zeigte das Quartett des RFV Gustav Rau eine gelungene Kür. Foto: Aumüller

Am Freitagmorgen wollte Tanja Alfers beim K+K-Cup in Münster mit ihrem Pferd Windhoek in einer S*-Dressur starten. Sie musste aber absagen wegen einer Magen-Darm-Erkrankung. Vermutlich ein Infekt – keinesfalls ist der Reitlehrerin die Mannschaftskür am Abend vorher in der Halle Münsterland auf den Magen geschlagen. Dafür gab es auch gar keinen Grund, denn die Mannschaftsführerin des RFV Gustav Rau Westbevern sah eine überaus gelungene Vorstellung ihres Quartetts vor voll besetzten Rängen.

Dass der Seriensieger bei der Bauernolympiade (zuletzt sechsmal in Folge) mit dieser schönen und mitreißenden Darbietung in der zweiten von drei Teilprüfungen nur auf dem vierten Platz unter 17 Equipen landete (WN berichteten), spricht nicht gegen die Leistung der Westbevernerinnen, sondern für das extrem hohe Niveau bei dem Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster. „Es waren nur Kleinigkeiten, die nicht gepasst haben, die aber im letzten Training vor dem Wettkampf alle noch gepasst hatten“, bilanziert Alfers.

In der Gesamtwertung steht der RFV Gustav Rau nach Platz zwei zum Auftakt in der Dressur und Rang vier in der Kür auf dem dritten Platz hinter dem RV St. Georg Saerbeck und RFV Nienberge-Schonebeck. „Es ist noch alles offen, die Tagesform wird entscheiden“, betont Alfers vor dem abschließenden Springen am heutigen Samstag ab 10 Uhr. Im Vorjahr hatte sich Westbevern in dieser Disziplin noch auf Platz eins geschoben. „Wir sind in einer guten Position: Wir sind die Jäger. Wir versuchen, im Springen ohne Fehler zu bleiben.“ Und wenn es diesmal nicht mehr klappt? „Das wäre gar nicht wild“, sagt Tanja Alfers und gesteht: „Vielleicht ist es für den Wettbewerb ja auch ganz gut, wenn Westbevern mal nicht gewinnt.“

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