Spannendes Titelrennen in der Fußball-Kreisliga A Steinfurt
Allmählich beginnt der Endspurt

horstmar -

Bei drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter GW Rheine hat Germania Horstmar noch alle Chancen auf den Aufstieg in die Kreisliga A. In einem Interview äußert sich Germanias Trainer André Rodine zu den Chancen seiner Mannschaft.

Mittwoch, 14.03.2018, 13:03 Uhr

Diese beiden lenken die Geschicke des TuS Germania: Tim Hellenkamp als spielender Co-Trainer auf dem Platz und Andre Rodine (kl. Bild) als Stratege am Spielfeldrand. Am Sonntag war er so aufgeregt während des Spiels, dass er ständig die Linie raus- und runtertigerte. Foto: Thomas Strack

Am Sonntag steht in der Fußball-Kreisliga A der 20. Spieltag auf dem Programm. Zu früh, um das Thema Aufstieg auf den Tisch zu bringen? Für den Trainer des TuS Germania Horstmar, der drei Punkte hinter Spitzenreiter Grün-Weiß auf Platz zwei liegt, kein Problem. Freimütig äußert sich Andre Rodine im Interview mit unserer Zeitung über die Möglichkeiten seiner Mannschaft, den Aufstieg in die Bezirksliga in die Tat umzusetzen.

Kommt das Thema zu früh für den TuS Germania?

Andre Rodine: Das kommt auf die Tabellenkonstellation an. Borussia II hat noch ein Nachholspiel. Wenn sie das gewinnen, sind sie bis auf einen Punkt an uns dran und dann haben wir einen Dreikampf um den Titel.

Am 2. April findet das Nachholspiel gegen Borussia statt, am 15. April das Rückspiel bei Grün-Weiß Rheine. Wann kommt es zum Showdown?

Rodine: Das hängt von uns selbst ab. Wenn wir zwischendurch wieder so einen Hänger haben wie gegen Nordwalde II, dann sind wir schnell raus aus dem Geschäft. Daher sollten wir jetzt noch gar nicht an den 2. oder den 15. April denken. Wenn man drei Spiele jetzt verliert, hat sich das Thema schon erledigt.

Deine Mannschaft hat vier Niederlage kassiert, Grün-Weiß bislang nur eine.

Rodine: Stimmt, und das Schöne ist: Diese einzige Niederlage war gegen uns.

Aber vier Niederlagen sind eine echte Hypothek. War denn keine vermeidbar?

Rodine: Die gegen Borussia II und gegen Nordwalde II waren beide verdient. Da waren wir geistig nicht bei der Sache. Im Moment sind alle gut fokussiert, das merkt man auch an der Trainingsbeteiligung.

Solche Tore wie die von Jan Carvalho zuletzt beim 4:1 in Rheine, zentral volley aus 22 Metern, oder Thorsten Höing, ein Seitfallzieher genau ins untere Toreck, gelingen einem nicht, wenn man auf Platz acht steht.

Rodine: Nein, sicherlich nicht. Das mag sich jetzt großkotzig anhören, aber in den meisten Spielen entscheiden wir selbst über Sieg oder Niederlage. Die Qualität dazu haben wir, alles andere ist immer nur reine Kopfsache. 95 Prozent Einsatz reichen halt nicht, wir müssen immer 100 Prozent geben, um zu gewinnen.

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